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Deutschlandfunk Kultur

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Interpretationen

05.00 Uhr
Nachrichten

06.00 Uhr
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06.55 Uhr
Wort zum Tage

Zum jüdischen Fest Jom Kippur spricht Rabbiner Dani Fabian

07.00 Uhr
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07.05 Uhr
Feiertag

Und am Ende gewinnt der Mensch... 100 Jahre Katholischer Sportverband DJK Von Artur Fischer-Meny, Hamburg Katholische Kirche

07.30 Uhr
Kakadu für Frühaufsteher

Feature Wieso baut man heute noch ein Schloss? Von Peter Kaiser Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2020 Moderation: Patricia Pantel Mitten in Berlin wird das Stadtschloss wieder aufgebaut. Doch sollen keine Kaiser und Königinnen dort einziehen. Ursprünglich stand auf der Spreeinsel mitten in Alt-Cölln eine Zwingburg, mit der die damaligen Herrscher ihre Macht über die Umgebung zeigen wollten. Später wurde diese Burg durch ein Schloss ersetzt, das einige Jahrhunderte das Berliner Stadtbild prägte, bis es zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 durch Bombenangriffe fast vollständig zerstört wurde. Was vom Schloss den Krieg überstanden hatte, wurde 1950 gesprengt. Derzeit entsteht wieder ein Schloss im Herzen der Stadt, nicht wie einst als Sitz für Könige und Kaiser, sondern ein Museum für die ganze Welt und die Vielfalt ihrer Kulturen soll in das Schloss einziehen - das Humboldt Forum.

08.00 Uhr
Nachrichten

08.05 Uhr
Kakadu

Kinderhörspiel Glücksbrief Von Maraike Wittbrodt Ab 7 Jahre Regie: Beatrix Ackers Komposition: Michael Rodach Mit: Hanna Matejka, Paula Berning, Horst Bollmann, Patrycia Ziolkowska, Boris Aljinovic, Tonio Arango, Carmen Maja Antoni, Klaus Manchen, Martin Engler, Margit Bendokat, Antje von der Ahe, Matthias Matschke Produktion: Deutschlandradio Kultur 2008 Länge: 42'29 Moderation: Patricia Pantel Leonie will ihrer Freundin einen Glücksbrief ins Krankenhaus bringen, aber der Brief wird so schnell weitergereicht, dass sie ihn immer wieder verpasst. Seit sie vor vier Jahren zur Schule kamen, sind Leonie und Ina beste Freundinnen. Aber jetzt steht Leonie vor Inas Tür und traut sich nicht hineinzugehen. Hinter der Tür liegt Ina im Krankenbett. Sie hatte gestern einen Fahrradunfall. Leonie war nicht nur dabei, sondern auch schuld daran. Aber das hat Ina nicht gesehen, und Leonie traut sich nicht, ihr das zu sagen. Da kommt auch noch die Krankenschwester und redet von einer schweren Operation am Arm und sie solle der Freundin die Daumen drücken, nur mit viel Glück werde sie wieder ganz gesund. Da rast Leonie los, denn ihr Opa hat einen Glücksbrief. Nur der kann jetzt noch helfen! Maraike Wittbrodt, geboren 1953 in Berlin, studierte Philosophie und Soziologie, arbeitet als Kinder- und Jugendtherapeutin. Schreibt Texte für Film und Hörfunk.

09.00 Uhr
Nachrichten

09.05 Uhr
Kakadu

Magazin Moderation: Patricia Pantel 08 00 22 54 22 54

09.30 Uhr
Sonntagsrätsel

Moderation: Ralf Bei der Kellen sonntagsraetsel@deutschlandfunkkultur.de

10.00 Uhr
Nachrichten

10.05 Uhr
Plus Eins

11.00 Uhr
Nachrichten

11.59 Uhr
Freiheitsglocke

12.00 Uhr
Nachrichten

12.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

12.30 Uhr
Die Reportage

13.00 Uhr
Nachrichten

13.05 Uhr
Sein und Streit

Das Philosophiemagazin

14.00 Uhr
Nachrichten

14.05 Uhr
Religionen

15.00 Uhr
Nachrichten

15.05 Uhr
Interpretationen

Skandalös sanft Der Liederzyklus "La bonne chanson" von Gabriel Fauré Gast: Michael Stegemann, Musikwissenschaftler Moderation: Olaf Wilhelmer

16.00 Uhr
Nachrichten

17.00 Uhr
Nachrichten

17.05 Uhr
Studio 9 kompakt

Themen des Tages

17.30 Uhr
Nachspiel

Das Sportmagazin

18.00 Uhr
Nachrichten

18.05 Uhr
Nachspiel

Breitensport auf Abstand Bewegungsangebote in Pandemiezeiten Von Jutta Heeß Während der ersten Wochen der Pandemie gab es keinen organisierten Sport, nirgends. Nicht nur die Profis konnten keine Wettkämpfe und keine Spiele bestreiten, auch der Vereinssport kam zum Erliegen. Die Bedeutung des Breitensports über das rein Sportliche hinaus wurde dadurch besonders sichtbar: keine Fitness- und Gesundheitsangebote für Alt und Jung, keine Bewegung für Schülerinnen und Schüler. Besonders im Kinder- und Jugendsport war die Phase des Stillstands schmerzlich, denn Vereine sind auch wichtige soziale Treffpunkte, Trainerinnen und Trainer häufig Vertrauenspersonen. Aber auch das langsame Wiederhochfahren des Trainings - unter strengen Hygiene- und Abstandsregeln - war für die Vereine nicht einfach. Wie bietet man Fußballtraining an mit dem nötigen Sicherheitsabstand, um Infektionen zu vermeiden? Wie lassen sich kleinere, aber deutlich mehr Trainingsgruppen betreuen? Und: Eine aktuelle Analyse des Deutschen Olympischen Sportbundes zeigt, dass sich etwa 10 bis 15 Prozent der circa 27 Millionen Mitglieder in deutschen Sportvereinen aktiv mit der Frage beschäftigen, ob sie die Mitgliedschaft kündigen. Dann würde die Covid 19-Pandemie viele Vereine in wirtschaftliche Probleme stürzen.

18.30 Uhr
Hörspiel

Der Ekel Nach dem gleichnamigen Roman von Jean-Paul Sartre Übersetzung aus dem Französischen: Heinrich Wallfisch Bearbeitung: Barbara Bray Regie: Walter Knaus Mit: Heide Joram, Joachim Schweighöfer, Hans-Helmut Sievert, Sonja Karzau, Peter Lühr, Jürgen Goslar, Karin Fränkel-Devaux, Margarete Carl, Alfred Böckel, Maria Madlen Madsen, Luise Lindt, Lieselotte Bettin, Heinz Stoewer, Werner Xandry, Reinhard Zobel Produktion: HR 1962 Länge: 81'00 Antoine Roquetin übermannt plötzlich der Ekel. Zuwider ist ihm alles, was ihm tagtäglich begegnet. Jean-Paul Sartres Roman über die menschliche Freiheit - und die Sinnlosigkeit der Existenz. "Der Mensch ist dazu verurteilt, frei zu sein." Mit dieser Grunderfahrung befasst sich Sartres Roman "Der Ekel", erschienen 1938. Antoine Roquentin lebt darin in selbst gewählter Einsamkeit und beschäftigt sich mit der Abfassung einer historischen Biografie. Gleichzeitig registriert er in seinem Tagebuch die Veränderungen, die während dieser Zeit in ihm selbst vorgehen. Zunächst erfasst ihn das Gefühl, nicht mehr frei zu sein, sondern eingeschlossen in die erstarrte Welt der Dinge. Die nächste Erkenntnis betrifft die Struktur der Zeit: "Die Vergangenheit existiert nicht." Roquentin gibt daraufhin seine historischen Studien auf. Zuletzt erscheint ihm seine eigene Existenz als fragwürdig, ja überflüssig. Freudlosigkeit und Ekel sind die Folge. Jean-Paul Sartre, geboren 1905 und gestorben 1980 in Paris, war ein französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist. Er gilt als Vordenker und Hauptvertreter des Existenzialismus und zählt zu den bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Philosophische Schriften u.a. "Das Sein und das Nichts" (1943), "Ist der Existentialismus ein Humanismus?" (1945). Hörspielbearbeitungen u.a. "Geschlossene Gesellschaft" (BR 1950), "Das Spiel ist aus" (RIAS Berlin 1961), "Die schmutzigen Hände" (WDR 1980). Der Ekel

20.00 Uhr
Nachrichten

20.03 Uhr
Konzert

Kammermusikfestival Krzyzowa Music Schloss Krzyzowa (Kreisau), Friedenskirche Swidnica, Kurtheater Szczawno-Zdrój, Pfarrkirche Grodziszcze Aufzeichnungen vom 20. - 28.08.2020 Repertoire und Mitwirkende werden kurz vorher bekannt gegeben.

22.00 Uhr
Nachrichten

22.03 Uhr
Literatur

Transit Marseille Schreiben auf der Flucht, 1940 und heute Von Johanna Tirnthal Marseille ist eine Stadt der Passage, und immer sind unter den Reisenden auch Flüchtlinge. Marseille ist eine Stadt der Passage, ihr Hafen seit Jahrhunderten Ort der Ankunft und Abreise. Unter denen, die hier ankamen und ankommen, sind viele Schriftstellerinnen und Schriftsteller. 1940 wurde Marseille zum letzten freien Hafen im von Hitlers Wehrmacht besetzten Frankreich. Zahlreiche deutschsprachige Exilanten versuchten, Schiffe zu finden und Europa zu verlassen. Unter ihnen war Anna Seghers, die die Atmosphäre unter den Exilanten in dem Roman "Transit" einfing. Die Emigrantin beschreibt das Ankommen und Abreisen und die Gesprächsthemen - Botschaftstermine, Visabedingungen, Schiffspassagen, Geldverdienen - als permanentes Transitgeflüster, das in der Hafenstadt schon seit phönizischen und römischen Zeiten zu Hause sei. Heute, 80 Jahre später, irren andere Flüchtlinge durch Marseille. Wieder sind unter ihnen Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Ihre Gespräche ähneln denen, die Anna Seghers beschreibt: Die Flüchtlinge haben Angst vor Verfolgung, warten auf das nächste Papier und sind inmitten der Schönheit der Stadt einsam. Wie schreiben in dieser Situation?

23.00 Uhr
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23.05 Uhr
Fazit

Kultur vom Tage

00.00 Uhr
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00.05 Uhr
Das Podcastmagazin

01.00 Uhr
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01.05 Uhr
Tonart

Klassik Moderation: Haino Rindler Nur die wenigsten Organistinnen oder Organisten können mit ihrem Instrument reisen, was bedeutet, dass sie sich auf verschiedene Instrumente schnell einstellen müssen. Oft bleibt nur eine Registrierprobe vor dem Konzert. Diese Hürde ist aber auch zugleich eine Chance, immer wieder neue Möglichkeiten und Klangfärbungen zu entdecken und auszuschöpfen. Die größte Orgel Asiens befindet sich seit 2018 in Taiwan, ein Instrument der deutschen Firma Klais. Die lettische Organistin Iveta Apkalna durfte die Orgel einweihen. Doch was spielt man auf so einem Instrument der Superlative? Bach? Apkalna hat sich für zwei Orgelsinfonien von Charles-Marie Widor und Louis Vierne entschieden. Diese klangvollen und virtuosen Werke spiegeln am besten die Möglichkeiten der Orgel wider. Doch wie gestaltet man eine Sinfonie auf der Orgel? Wodurch kommt der individuelle Klang der Interpretin zustande? Darüber spricht Iveta Apkalna in der Tonart. Dazu passt das f-Moll-Klavierkonzert von Max Reger, ein Gebirge der Klavierliteratur. Wir stellen eine Aufnahme von 1948 vor, in der die Solistin der Uraufführung, Frieda Kwast-Hodapp zu erleben ist.

02.00 Uhr
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04.00 Uhr
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