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Bayern 2

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Das ARD-Nachtkonzert (II)

05.00 Uhr
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05.03 Uhr
BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

06.00 Uhr
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06.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Der Beginn der Landwirtschaft Zivilisation und Risiko Das Kanalsystem in Deutschland Eine unterirdische Geschichte Das Kalenderblatt 24.9.1970 Luna 16 bringt Mondgestein zur Erde Von Florian Hildebrand Der Beginn der Landwirtschaft - Zivilisation und Risiko Autorin: Dagmar Röhrlich / Regie: Frank Halbach Es war einer der größten Wandel in der Menschheitsgeschichte, vergleichbar vielleicht mit der Industrialisierung oder der digitalen Revolution: die Zeit, als aus Wildbeutern Bauern wurden. Vor rund 10.000 Jahren begann ein gesellschaftlicher Wandel, der zur Grundlage werden sollte für unsere moderne Zivilisation. Der Anfang war schwierig, forderte mit Mangelernährung und Seuchen seinen Preis. Und doch setzte sich die sesshafte Lebensweise durch. Warum das passierte und wie, davon haben die Forscher inzwischen recht gute Vorstellungen. Und so lässt sich heute die Geschichte erzählen - anhand der schlichten Siedlung von Ohalo, des monumentalen Heiligtums Göbekli Tepe und der ersten Stadt Çatalhöyük. Und es zeigt sich, dass die Menschheit schon früh mit all' den Zivilisationsproblemen kämpfte, die sie auch heute noch beschäftigen - von Gewalt bis zu den Krankheiten. Das Kanalsystem in Deutschland - eine unterirdische Geschichte Autorin: Inga Pflug / Regie: Sabine Kienhöfer Der US-amerikanische Schriftsteller und Philosoph Henry David Thoreau (1817-1862) gilt heute als einer der wesentlichsten Begründer eines Denkens, dass den verantwortungsvollen Umgang des Menschen mit der Natur in den Vordergrund stellt. Sein autobiographischer Bericht 'Walden oder Leben in den Wäldern' wurde zu einem Kultbuch der weltweiten ökologischen Bewegung. Darin schildert Thoreau nicht nur seine Zeit als Einsiedler in der Abgeschiedenheit der Wälder Neuenglands. Sondern er zeigt damals schon auf, welche Folgen der Raubbau des Menschen an der Natur hat, wenn er sie nur als auszubeutende Ressource betrachtet. Darüber hinaus ist Henry David Thoreau ein Pionier der Bürgerrechtsbewegung: Seine Schrift 'Über die Pflicht um Ungehorsam gegen den Staat' ist ein scharfzüngiges und ironisches Pamphlet gegen jede Form staatlicher Unterdrückung und Bevormundung. Thoreaus kompromissloses Denken beeinflusst bis in unsere Tage Demokratiebewegungen und ökologisches Engagement auf der ganzen Welt. Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Nicole Ruchlak

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

radioReportage: Scherben vom Acker - Der Bauer als Archäologe Von Chris Köhler und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung Auf Feldern wachsen nicht nur Kartoffeln. Zuweilen tauchen dort auch steinzeitliche Äxte und mittelalterliche Kochtopfscherben auf. Immer wieder finden Bauern auf ihrem Grund nach dem Pflügen Artefakte aus früheren Zeitaltern.

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung um 20.05 Uhr

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Wälder für eine wärmere Zukunft Bäume im Klimatest Das Reh Scheuer Waldbewohner im Kreuzfeuer Das Kalenderblatt 24.9.1970 Luna 16 bringt Mondgestein zur Erde Von Florian Hildebrand Wälder für eine wärmere Zukunft - Bäume im Klimatest Autorin: Renate Ell / Regie: Frank Halbach Hitze, Dürre, Borkenkäfer - die Wälder hatten viel zu leiden in den letzten Jahren. Und wo die alten Bäume fallen, ist es mitunter schwer, neue anzupflanzen, weil der Boden zu trocken ist für die Bäumchen mit ihren noch spärlichen Wurzeln. Und dann ist da auch die Frage: Welche Bäume sollte man pflanzen? Forstleute müssen Entscheidungen fällen für eine Zukunft, die sie nicht genau kennen. Wie warm, wie trocken wird es in hundert Jahren sein? Wie oft gibt es trotz Klimawandel noch eisige Winter und Schnee? Ist häufiger mit starken Stürmen zu rechnen? Welche neuen Schädlinge könnten in einem wärmeren Bayern heimisch werden? Kommt es vermehrt zu Waldbränden? Der Umbau der einst von Fichten dominierten Wälder begann schon in den Neunzigerjahren, nach den schweren Winterstürmen Vivian und Wiebke - damals noch mit "klassischen" Laubbäumen wie Buche, Ahorn oder Esche. Doch bald stößt man beim Waldspaziergang wohl auch auf Flaumeiche oder Robinie. Die Forstverwaltung versucht, anhand einer Datenbank für jeden Standort die optimalen Arten zu wählen. In einigen Jahrzehnten könnten Bayerns Wälder also ganz anders aussehen als heute. Das Reh - Scheuer Waldbewohner im Kreuzfeuer Autorin: Christiane Seiler / Regie: Christiane Klenz Rehe sind für viele niedliche Sympathieträger, andere sehen in ihnen lästige Waldschädlinge. Immer wieder entbrennt um den scheuen Wiederkäuer ein ideologisch aufgeheizter, in aller Öffentlichkeit ausgetragener Streit um das Für und Wider von mehr oder weniger Jagd auf die Rehe. Deshalb ist es angebracht, einmal gewissermaßen hinter die Kulissen zu schauen: Was für ein Tier ist das Reh eigentlich? Denn eins steht fest: Dafür, dass es manche Menschen stört, kann es ja nichts. Rehforscher, Doktorandinnen und bayrische Traditionsjäger berichten von dem Tier, das den einen willkommene Jagdbeute, den anderen ein faszinierendes Forschungsobjekt ist. Wie besiedelt das Reh unsere Kulturlandschaft, aus der es nicht mehr wegzudenken ist? Kann man Rehe überhaupt zählen, um eine angemessene Abschussquote festzulegen? Wie gestaltet sich die Beziehung zwischen Kitz und Geiß? Und was passiert, wenn wieder ein echtes Raubtier wie der Luchs durch den Lebensraum der Rehe streift? Moderation: Birgit Magiera Redaktion: Matthias Eggert und Bernhard Kastner

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Claudia Heuermann, Filmemacherin Wiederholung um 22.05 Uhr Die Filmemacherin Claudia Heuermann verlässt München, um mit der Familie in den Catskill Mountains zu leben. Der Traum wird zum Albtraum. Den erzählt sie in ihrem Buch "Land oder Leben" und in "Eins zu Eins. Der Talk".

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Mikroplastik Ein aussichtsloser Kampf? Von Claudia Steiner Mikroplastik ist winzig und überall: Durch Wind und Wasser verteilen sich die kleinen Teile schnell und gelangen an entlegene Orte der Erde. Forscher haben Mikroplastik sogar im Meereis der Arktis nachgewiesen. Auch im Boden, im Meer, in Flüssen und Seen sowie in der Luft findet sich Mikroplastik. Das Umweltprogramm der Vereinten Nationen definiert Mikroplastik als Kunststoffpartikel, die fünf Millimeter und kleiner sind. Weltweit gibt es allerdings keine einheitliche Definition, deshalb gibt es auch sehr unterschiedliche Angaben darüber, wieviel Mikroplastik jährlich in die Umwelt gelangt. Wissenschaftler unterscheiden zwischen primärem Mikroplastik wie Basispellets, das Grundmaterial für die Plastikproduktion, und sekundärem Mikroplastik, das beim Zerfallen größerer Teile wie Verpackungen und Tüten entsteht. Klar ist, dass die Partikel, die oft auch Zusatzstoffe wie Weichmacher enthalten, längst in der Nahrungskette angekommen sind. Wie genau aber die Langzeitwirkungen auf Menschen, Tiere und Umwelt sind, ist noch nicht bekannt. Redaktion: Iska Schreglmann

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Wunderlampe Die Spielesendung von und mit Geli Schmaus und Cornelia Neudert Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!)

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Zeitreise zu viert Wo die wilden Apfelbäume wachsen Von Cee Neudert Erzählt von Teresa Rizos Zeitreise zu viert (4/5): Wo die wilden Apfelbäume wachsen In Asien, wo schon vor tausenden von Jahren die wilden Apfelbäume wuchsen, landen diesmal die vier Zeitreisenden.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Franziska Eder und Roderich Fabian Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
kulturLeben

Wiederholung von 14.05 Uhr

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Donnerstag

Ein Buch, das Geschichte geschrieben hat, eine Frage, die offengeblieben ist: Was, wenn die Erde von Außerirdischen angegriffen wird? Andreas Fröhlich mit einer virtuosen Lesung des Kultromans von H. G. Wells in sieben Folgen Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp Was ist, wenn die Erde von überlegenen Außerirdischen angegriffen wird, denen die menschliche Zivilisation völlig egal ist? Die Frage ist so beängstigend wie plausibel. Der erste, der sie in Romanform fasste, war der Brite Herbert George Wells. Sein "Krieg der Welten" ist mehr als 120 Jahre alt und bewegt bis heute die Science-Fiction-Welt. Wells' Marsianer haben eigene Interessen und brutalste Mittel, um sie durchzusetzen - und genau das tun sie auch. In der klassischen Lesung auf Bayern 2 tobt der Krieg der Welten - gelesen von Star-Sprecher Andreas Fröhlich. Sieben Folgen - bis zu einem Ende mit knappem Davonkommen ... Eine merkwürdige Raumkapsel ist der erste Vorbote der Invasion vom Mars. Im idyllischen Surrey erregt sie Neugier und Spott - bald aber erweist sie sich als tödlich. Panik und Entsetzen greifen um sich. Die Feinde vom roten Planeten greifen mit dreibeinigen Kampfmaschinen Großbritannien an, um die rohstoff- und wasserreiche Erde zu erobern. Irdisches Militär ist machtlos gegen diesen Gegner, Flucht, Verwüstung, Apokalypse, schlimmste Alpträume werden wahr, rücksichtslos kämpft - fast - jeder gegen jeden um das Überleben. Der britische Science-Fiction-Pionier H. G. Wells (1866-1946) gestaltete mit seinem Roman zum ersten Mal das heute klassisch gewordene Motiv einer außerirdischen Invasion. Nach dem Erfolg des Romans von 1898 wurde "Krieg der Welten" 40 Jahre später als Hörspiel berühmt: Orson Welles verlegte die Handlung nach Nordamerika und inszenierte eine wie echt wirkende Nachrichtensendung, die zu Panik im realen Publikum führte. Auch Hollywood griff den Stoff mehrfach und millionenschwer auf: "Independence Day" von Roland Emmerich etwa beruht teilweise auf "Krieg der Welten" und Steven Spielbergs "War of the worlds" mit Tom Cruise zeigte 2005 erneut die Faszination der alten Geschichte. Heute kann man den Text als Parabel auf die polarisierte Welt des 21. Jahrhunderts verstehen - und in Pandemie-Zeiten wirkt der "Sieg" über die Invasoren definitiv anders als vorher. Andreas Fröhlich, bekannt als Bob Andrews der "Drei Fragezeichen"-Hörspiele, als deutsche Stimme von Edward Norton, John Cusack und von Gollum in Peter-Jacksons "Herr der Ringe"-Filme, wurde für seine Vortragskunst mehrfach mit dem deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet. Seine virtuose Lesung der "Krieg der Welten"-Übersetzung von Lutz-W. Wolff Regie: Irene Schuck) ist auch als Hörbuch im Audio Verlag erschienen. Bei Bayern 2 in leicht gekürzter Fassung in sieben Folgen, immer donnerstags um 21.05 Uhr in der klassischen Lesung, vom 10. September bis zum 22. Oktober 2020. Und im Podcast Lesungen natürlich. Redaktion und Moderation: Judith Heitkamp.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Stefan Parrisius im Gespräch mit Claudia Heuermann, Filmemacherin Wiederholung von 16.05 Uhr Die Filmemacherin Claudia Heuermann verlässt München, um mit der Familie in den Catskill Mountains zu leben. Der Traum wird zum Albtraum. Den erzählt sie in ihrem Buch "Land oder Leben" und in "Eins zu Eins. Der Talk".

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Die Musik von Morgen

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 25.9.1868 - Schönheitssalon-Inhaberin Madame Rachel wegen Betrugs verurteilt

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Werner Grimmel: "In warmem Golde fließen" (Joachim Schall, Violine; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Robert HP Platz); Drei Lieder (Wolfgang Holzmair, Bariton; Russel Ryan, Klavier); "Entre deux mers" (Mitglieder von Varianti: Michael Swoboda); "Im Mutterleib vernommene Gespräche" (Stefan Schilli, Oboe; Christof Neundorf, Violoncello; Stefan Schumacher, Gitarre; Heike Grimmel, Klavier); "Hölderlin-Zyklus" (Belcanto-Ensemble Frankfurt: Dietburg Spohr); Studie für Sechzehnteltonklavier Nr. 2 (Dominik Blum, Klavier)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Darius Milhaud: Symphonie Nr. 7 (Orchestre National du Capitole de Toulouse: Michel Plasson); Ludwig van Beethoven: Streichquartett A-Dur, op. 18, Nr. 5 (Jerusalem Quartet); Antonio Salieri: "Il giorno onomastico" (Akademie für Alte Musik Berlin: Marcus Creed); Johann Sebastian Bach: "Was Gott tut, das ist wohlgetan", BWV 100 (Malin Hartelius, Sopran; William Towers, Countertenor; James Gilchrist, Tenor; Peter Harvey, Bass; Monteverdi Choir; The English Baroque Soloists: John Eliot Gardiner); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert F-Dur, KV 413 (Christian Zacharias, Klavier; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Neville Marriner)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Wolfgang Amadeus Mozart: Divertimento D-Dur, Finale, KV 205 (Camerata Academica des Mozarteums Salzburg: Sándor Végh); Joseph Haydn: Klaviertrio B-Dur, Hob. XV/38 (Trio 1790); Jean-Philippe Rameau: "Les Boréades", Suite und Tänze (Capella Savaria: Mary Térey-Smith)

04.58 Uhr
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