Bayern 2

IQ - Wissenschaft und Forschung

ZähneMineralisierungsstörung MIH Wenn die Zähne anfangen zu bröseln Von Yvonne Maier Wenn fünf- bis sechsjährige Kinder ihre Milchzähne verlieren und die neuen, großen Zähne durchkommen, erleben immer mehr Eltern in westlichen Ländern einen bösen Schrecken. Gerade erst durchgebrochen, sind die Zähne schon bröselig, weich und fleckig. MIH - so nennen Zahnärztinnen und Zahnärzte das Phänomen: Molar-Incisor-Hypomineralisation. Dabei werden in die Zähne die Mineralien nicht richtig eingelagert, der Zahnschmelz wird nicht richtig hart. Solche Zähne sind oft sehr schmerzempfindlich, auf Heißes oder Kaltes, und auch beim Zähneputzen selbst. Sie halten im schlimmsten Fall auch nur wenig Druck aus und können dann sogar beim Kauen abbrechen. Bis heute ist nicht klar, woher die Störung kommt. Antibiotika im Kindesalter stehen im Verdacht und auch Weichmacher. Jedes zehnte Kind in den Industrieländern hat mittlerweile eine solche Mineralisierungsstörung in den bleibenden Zähnen. Dabei hatten die meisten von ihnen ein tadelloses, kariesfreies Milchgebiss. Heilen lässt sich MIH bislang nicht. Redaktion: Iska Schreglmann
Dienstag 18:05 Uhr

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WDR3

WDR 3 Hörspiel

andrea brüdernEin Schnitt unter die Haut Von Andrea Brüdern Von der Diagnose Brustkrebs Mit Lina Wendel, Anne Weber, Patrycia Ziolkowska, Christiane Leuchtmann, Victoria Fleer, Hedi Kriegeskotte, Alicia Aumüller und anderen Regie: Andrea Getto Aufnahme des NDR Anschließend: WDR 3 Foyer
Dienstag 19:04 Uhr

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Deutschlandfunk

Das Feature

libanonDie Freiheit der anderen Libanesische Frauen und ihre Dienerinnen Von Charlotte Bruneau und Stephanie Rohde Regie: Hüseyin Michael Cirpici Produktion: Dlf 2019 Ist libanesischen Frauen ein einigermaßen emanzipiertes Leben erst möglich durch die Unterdrückung ausländischer Frauen? - Im Libanon arbeiten über 250.000 Dienstmädchen aus Asien und Afrika. Hinter geschlossenen Türen leben sie unter sklavenartigen Bedingungen. Sie haben oft keinen Tag im Monat frei, die meisten dürfen das Haus alleine nicht verlassen, müssen ihren Reisepass abgeben und werden nicht selten geschlagen oder durch Essensentzug bestraft. Sie können ihr Dienstverhältnis nicht kündigen. Wenn sie weglaufen, werden sie als Illegale von der Polizei gesucht. Jede Woche stirbt mindestens ein Dienstmädchen durch unbekannte Ursachen. Diese Zustände gelten zwar auch im Libanon selbst als problematisch, dennoch ist das sogenannte Kafala-System fest in der Gesellschaft verankert. Für den Haushalt sind die Frauen verantwortlich. Unterstützung für die Pflege von Angehörigen oder die Kinderbetreuung gibt es kaum vom Staat. Deshalb stellen libanesische Frauen aus allen Schichten und Religionsgruppen billige Arbeitskräfte ein - nicht nur wenn sie selbst arbeiten gehen wollen. Die Gesellschaft erwartet von den Frauen eine strenge Hand bei der Führung ihrer Angestellten. Entsprechend hart gehen sie mit den Dienstmädchen um, die sie gleichzeitig nicht selten als ihre Tochter bezeichnen. Wie bewegen sich libanesische Frauen in diesem Spannungsverhältnis? Wie weit sind sie bereit zu gehen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen? Ist die Unterdrückung einer anderen Frau der Preis für die eigene Freiheit? Die Freiheit der anderen
Dienstag 19:15 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Zeitfragen. Feature

TreuhandAlle auf die Treuhand Warum eine abgeschaffte Behörde für Deutschlands Missstände herhalten muss Von Sabine Adler 30 Jahre nach dem Fall der Mauer scheint sich der Graben zwischen Ost und West wieder zu vertiefen. Kriminelle Wessis hätten mithilfe der Treuhandanstalt den Osten plattgemacht, Konkurrenten ausgeschaltet, sich Filetstücke unter den Nagel gerissen, heißt es. Linkspartei und AfD wollen einen weiteren Untersuchungsausschuss zum Thema ,Treuhand". Auf die Behörde, die es seit 25 Jahren nicht mehr gibt, prügeln heute viele ein: Ostdeutsche, die sich als Bürger zweiter Klasse fühlen, die die Stilllegung ganzer Industrieregionen nicht verwunden haben. Westdeutsche, mit deren Steuergeldern die Privatisierung nach dem Ende der DDR bezahlt wurde und die die Dankbarkeit der Ossis vermissen. Wenig Licht fällt dabei auf heute international erfolgreiche ostdeutsche Unternehmer, die auch mit Hilfe der Treuhand und hohem persönlichen Risiko einen Neuanfang schafften.
Dienstag 19:30 Uhr

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NDR kultur

Feature

Bettina Wegner30 Jahre Mauerfall - Ziemlich unkontrollierbar Die Liedermacherin Bettina Wegner Von Daniel Guthmann und Christian Buckard DLF 2016 Im Westen ist die deutsche Liedermacherin Bettina Wegner vor allem für ihre Liedzeile "Sind so kleine Hände" berühmt. Für die Menschen im Osten Deutschlands ist die Sängerin eine Ikone des Widerstands gegen die SED-Diktatur. Die beiden Autoren nähern sich dem Menschen jenseits der Legende an: einer Frau, die bis heute singt, sagt und tut, wozu sie Lust hat. Traurig ist sie sowieso. Aber auch rebellisch und humorvoll. Und neugierig. Auch auf ihre eigene Geschichte: Nach der Wiedervereinigung lernt sie jenen Stasi-Offizier kennen, der den "operativen Vorgang" gegen sie und ihre Familie geleitet hatte. Sie finden das Feature in der ARD Audiothek. Weitere Informationen unter ndr.de/radiokunst. 20:00 - 20:05 Uhr Nachrichten, Wetter Feature
Dienstag 20:00 Uhr

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Bayern 2

Nachtstudio

FälschungenDas Falsche ... Feature Über Fälschungen, Fehler und große Kunst Von Andreas Ammer Lange dachten wir, die Geschichte der Menschheit sei ein einziges Streben zur Wahrheit. Dann brach plötzlich das postfaktische Zeitalter an, in dem wir gerade leben. Seitdem wird der Wert von Nachrichten nicht an ihrem Wahrheitsgehalt gemessen, sondern an ihrer Wirkkraft. Seit 2016, dem Jahr in dem die Brexit-Kampagne und die Wahl des amerikanischen Präsidenten mit gefälschten Fakten geführt und gewonnen wurden, geht es in der politischen Auseinandersetzung nicht mehr darum, Recht zu haben, und die Wahrheit zu sagen, sondern darum, die bessere Geschichte zu verbreiten. Das Wiederlegen der Behauptung, dass Barack Obama nicht in Amerika geboren sei, führt nicht dazu, dass diese Behauptung folgenlos bleibt. Die Behauptung, die Mondlandung sei eine Fälschung, ist so erfolgreich wie die These, dass schlappe 300 Jahre (von 614-911) eine reine Erfindung darstellen. Aber woran erkennen wir das Falsche? Und ist alles Falsche gleich ein Fake? In der Musik ist ein "falscher Ton" zwar leicht zu erkennen, kann aber dennoch Kunst sein: "Dont fear mistakes. There are none" (Miles Davis). BR 2019
Dienstag 20:05 Uhr

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Deutschlandfunk

Hörspiel

Der Schlaf der Erinnyen Von Branko Janack Regie: der Autor Mit Birgit Unterweger Produktion: Dlf in Kooperation mit der Schauspielschule Ernst Busch 2019 Mentorin: Elisabeth Panknin Länge: 31"20 Ursendung Branko Janack untersucht in seinem Hörbild den Mythos um Orestes, der um den Vater (Agamemnon) zu rächen, die Mutter (Klytaimnestra) tötet. Er wird von Erinnyen, alten Rachegöttinnen, die die alten Mutterrechte verteidigen, gejagt und schließlich durch Apollon und Athene hochpersönlich befreit und rehabilitiert. Die Rachegöttinnen werden zum Schweigen verurteilt und unter die Erde verbannt. Das Ende dieses Familiendramas von Aischylos gilt als Geburtsstunde der Demokratie. Wie sehen wir diese Geschichte heute? Wachen die Erinnyen wieder auf? Mit Texten von Sophokles, Marcus Peter Tesch und Helene Cixous.
Dienstag 20:10 Uhr

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NDR 2

NDR 2 Soundcheck Live

michael kiwanukaMichael Kiwanuka - Pop, Motown-Soul, Reggae und ein bisschen Blues bindet Michael Kiwanuka zu einem einzigartigen Mix, seine Songs klingen, als ob sie schon immer da gewesen wären. Michael Kiwanuka (geb. 1987) wuchs als Kind ugandischer Eltern im Nordlondoner Stadtteil Muswell Hill auf. Er spielte Gitarre in Rock- und Soulbands, studierte Jazz und jobbte als Studiomusiker, bevor er eine Solokarriere startete. 2012 setzte die BBC ihn an die Spitze ihrer "Sound of 2012"-Liste, kurz darauf erschien sein erstes Album "Home again" mit einer eindrucksvollen Mischung aus Neo-Soul und Folkrock. Dann dauerte es vier Jahre bis 2016 endlich sein zweites Album "Love & Hate" erschien, es war noch erfolgreicher als der Vorgänger, erreichte Platz 1 in den britischen Albumcharts und Platz 6 in Deutschland. Noch deutlicher zeigte "Love & Hate" Kiwanukas Verwurzelung in klassischem Soul und R&B von Marvin Gaye, Curis Mayfield, Otis Redding oder Van Morrison. Gut drei Jahre später, am 25. Oktober erscheint nun sein drittes Werk, das ganz einfach "Kiwanuka" betitelt ist - einige Tage davor gibt es im Soundcheck Live-Radiokonzert Michael Kiwanukas umjubelten Auftritt beim Summer"s Tale-Festival vor gut sechs Wochen zu hören
Dienstag 21:00 Uhr

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SWR2

SWR2 Jazz Session: Aus dem Archiv

Jazzfestival FrankfurtGratulation! Zum 50. Deutschen Jazzfestival Frankfurt Am Mikrofon: Gerd Filtgen Mit den German All Stars startete im Mai 1953 das erste Deutsche Jazz Festival Frankfurt. Vermutlich rechnete damals niemand damit, dass damit die Weichen für eines der ältesten - manchmal in zweijährigen Intervallen - stattfindenden Jazz-Ereignisse gestellt wurden. Ursprünglich wurden die Konzerte fast ausschließlich von deutschen Musikern bestritten. In der Folgezeit bereicherten aber auch internationale Interpreten das Programm. Dieses Jahr findet das Festival zum 50. Mal statt. Ein Anlass mehr das Jubiläum mit Kostproben aus Traditional- und Modern Jazz, Avantgarde und Weltmusik zu feiern.
Dienstag 21:03 Uhr

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rbb Kultur

MUSIK DER KONTINENTE

abdullah ibrahimmit Peter Rixen African Magic - Abdullah Ibrahim Als Abdullah Ibrahim 1994 zur Amtseinführung von Nelson Mandela spielt, ist das nicht nur eine Ehre, sondern auch ein später Triumph über die Apartheid, derentwegen der südafrikanische Pianist Jahrzehnte im Exil verbracht hat. Dort hat er aus Grooves und religiösen Hymnen seines Heimatlandes und dem Einfluss von Duke Ellingtons Kompositionen einen Sound geformt, der ihn weltbekannt gemacht hat.
Dienstag 21:04 Uhr

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Deutschlandfunk Kultur

Feature

cannabisMenschen und Substanzen Take half a hit Cannabis in Kalifornien Von Martina Groß Regie: Guiseppe Maio Mit: Meike Rötzer, Alexander Radzun, Christoph Gawenda, Eva-Maria Kurz, Marina Frenk Ton: Michael Kube Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 50"37 (Ursendung) Die Legalisierung von Cannabis in Kalifornien bringt eine neue Konsumkultur hervor. Der klassische Kiffer weicht dem neuen Hipster, und das Gewerbe professionalisiert sich. Eine skeptisch-neugierige Ortserkundung. Kiffen ist auch nicht mehr, was es mal war. Seit Cannabis in Kalifornien legalisiert wurde, sind die Dispensaries sortiert wie Boutiquen: Kekse, Drops, Marihuana Pesto mit einem Schuss Chardonnay. Oder lieber als Gleitcreme? Sie animieren nicht den Stoner zur Volldröhnung, sondern die berufstätige Mutter zur kleinen Auszeit - "take half a hit". Geht da eine Gegenkultur verloren? Müssen wir neu nachdenken über das Verhältnis von Drogen und Gesellschaft? Fragt sich Martina Groß, die seit Langem alternative Lebensmodelle an der Westküste erkundet. Martina Groß, 1963 in Berlin geboren, studierte Germanistik, Soziologie und Publizistik, seit 1997 Feature-Autorin. Ihre Sendung "Noch zehn Sekunden. Die amerikanische Radiopionierin Elsa Knight Thompson" (Dlf 2010) wurde mit dem Juliane Bartel Medienpreis ausgezeichnet, "Lynne Stewart, eine amerikanische Geschichte" (Dlf/NDR 2011) für den Liberty Award 2013 nominiert. Zuletzt u.a. "Obamas verlorene Graswurzelbewegung. Die verpasste Chance?" (Dlf 2018) und "Mississippi Revisited - Auf den Spuren der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung" (WDR 2019). Für Deutschlandradio: "God save the queen" (2002) und "This Little Light" (2018). Take half a hit
Dienstag 22:03 Uhr

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SWR2 Rheinland-Pfalz

SWR2 MusikGlobal

Lieder und Tänze aus der Ukraine Von Manfred Bonson "U-Krajina - Grenzland", Grenzland zwischen Ost und West. Galizien war österreichisch, das Karpatenland ungarisch, und die Bukowina rumänisch. Entsprechend vielfältig sind die ukrainischen Lieder: voll von Kraft und Gefühl und oft elegisch-melodisch weit-ausgreifend. Man sieht die weiten Roggenfelder der endlosen Ebenen, die Ähren im Wind wiegend: im Ostwind, im Westwind.
Dienstag 23:03 Uhr

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