HR2

Feature

big data"Big Data - oder die Vermessung des Individuums" | Gabriele Knetsch Bis zum Jahr 2020 sollen in China mehr als 600 Millionen Kameras die Bürger permanent überwachen. Computersysteme, ausgestattet mit künstlicher Intelligenz, werten die Bilder ständig aus, analysieren das Verhalten der Menschen.
Sonntag 18:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Nachspiel

Immer mit der Ruhe 10 Jahre Yoga Arava Festival in der Negev-Wüste Von Peter Kaiser Schon immer haben Menschen in der Weite der Wüste die Stille gesucht, um den Körper, den Geist und die Seele in Einklang zu bringen. Beim größtem Yoga-Treffen im Nahen Osten, dem Arava Festival in der israelischen Negev-Wüste, lädt diese Landschaft in ihrer angenehmsten Jahreszeit dazu ein, bei den Asanas, den Yoga-Körperstellungen, die atemberaubende antike Kulisse aus Stein, Sand, Wind und Sonne zu erfahren. Bei einer Vielzahl von Workshops der verschiedensten Stile und Schulen kommen rund 1.000 Teilnehmer der unterschiedlichen Yoga-Stile zusammen, und meditieren, tauschen sich aus, vernetzen sich. So versammeln sich etwa bei der ,Night of Unity" in der Negev zum Sonnenuntergang Hunderte Yoga-Übende, um am Fuße der Salomon-Säulen in der Abendsonne die Asanas ,Krieger", ,Kobra", ,Kind" den ,Sonnengruß" und mehr zu zelebrieren. Insgesamt erstreckt sich das Festival über eine Fläche von 200 Kilometern mit den unterschiedlichen Workshops, Schulen und Themenplätzen.
Sonntag 18:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

SWR2

SWR2 Hörspiel am Sonntag

Karen KöhlerWild ist scheu Hörspiel von Karen Köhler nach ihrer gleichnamigen Erzählung Mit: Leonie Benesch Musik: Lars Rudolph Regie: Kai Grehn (Produktion: SWR 2019 - Ursendung) Durch den plötzlichen Tod des Partners aus der Bahn geworfen, bricht die aus dem Schockzustand erwachende Ich-Erzählerin mit dem Nötigsten aus dem zivilisierten Leben aus. Ihr Domizil ist ein Hochsitz in der Wildnis. "Wild ist scheu" erzählt mit feiner Melancholie, leisem Humor und Zartgefühl von einem Abschied. "Ich finde, Liebeskummer oder Verlassen-Sein oder Nicht-zurück-geliebt-Werden sind mit die quälendsten Gefühle, die man haben kann. Man kann leiden wie ein Hund. Man verliert auch Würde in solchen Momenten. Und das sind dann wieder Punkte, die interessieren mich. Weil wir es alle kennen." (Karen Köhler)
Sonntag 18:20 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Hörspiel

daniel danisCelle-là Von Daniel Danis Übersetzung: Almut Lindner Bearbeitung und Regie: Steffen Moratz Mit: Karin Neuhäuser, Willem Menne, Benjamin Kramme Komposition: Daniel Michael Kaiser Bassklarinette und Saxofon: Clemens Hoffmann Ton und Technik: Andreas Stoffels und Jan Fraune Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: 83"33 (Ursendung) Ein Mann findet die Leiche seiner Mutter und sie beginnt zu erzählen, während ihre Seele den Körper verlässt: von seinem Vater, ihrer Einsamkeit. In Rückblicken scheinen Dinge auf, die zu Lebzeiten unaussprechlich waren. Erst mit dem Tod bekommt die Mutter eine Stimme. Der zurückgelassene Sohn, der ihre Leiche findet, hört zu. So erfährt er von der Identität seines Vaters, dem Alten. In kurzen Rückblicken schildert die Tote ihr Leben und ihre Einsamkeit. Immer wieder werfen der Sohn und der Alte etwas ein, manchmal ergibt sich daraus ein Gespräch. Erst nachdem ein gewisses Verständnis aller füreinander erreicht ist, findet die Seele der Mutter ihre letzte Ruhe. Daniel Danis, geboren 1962 im Norden Québecs, mehrfach ausgezeichneter Theaterautor, Schauspieler, Regisseur und Bildender Künstler. Arbeitete auch als Missionar und Sozialarbeiter. Hörspiele u.a.: "Das Lied vom Sag-Sager" (SR/Dlf 2001) und "Kieselasche" (DLR Berlin 2004). Celle-là
Sonntag 18:30 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

NDR kultur

Gedanken zur Zeit

babyboomerWir sind dann mal weg Die Generation der Babyboomer geht in Rente Von Martin Tschechne Die Babyboomer: Sie kamen, als alles aufgeräumt war. Sie genossen das nun bald lebenslange Glück einer Zeit in Frieden und Wohlstand. Waren zu spät, um dem Neubeginn der Nachkriegszeit eine eigene Richtung zu geben, und zu jung für die Auseinandersetzung der 68er mit der eigenen Geschichte. Die Babyboomer wurden getragen von der Sehnsucht ihrer Eltern nach einer besseren Welt für ihre Kinder. Jetzt erreichen die ersten das Rentenalter - und vertrauen darauf, dass ihre Ansprüche auch künftig befriedigt werden. Wer aber soll die Forderungen einer Generation erfüllen, die immer nur Wachstum erlebt hat?
Sonntag 19:00 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Ö1

Contra - Kabarett und Kleinkunst

Severin GroebnerSeverin Groebner - "Gut möglich" Gestaltung: Peter Blau "In seinem neuen Solo "Gut möglich" spielt Severin Groebner diverse Katastrophenszenarien durch. Dabei wird deutlich: Der Irrsinn entspringt nicht der Fantasie, er ist sehr real" - so urteilt der Bayerische Rundfunk über das neue Kabarettprogramm des Österreichers. Severin Groebner, am 20.10.1969 geboren, also kurz nach der Mondlandung, stellt Zukunftsfragen. Und er zitiert Georg Büchner "Meine Zukunft ist so problematisch, dass sie mich selbst zu interessieren anfängt" schrieb Büchner 1835 und zwei Jahre später war er tot. Merke: Die Beschäftigung mit der Zukunft ist ein gefährliches Geschäft. Groebner wirft eine kabarettistische Zeitmaschine an und lädt zu einer Reise ins Mögliche. Motto seines Kabarettprogramms: Bleiben wir realistisch und erwarten wir das Unmögliche.
Sonntag 19:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk

Freistil

17 Hippies17 Hippies revisited Wir träumen immer noch Von Jochanan Shelliem Regie: Thomas Wolfertz Produktion: WDR 2018 Die Hippies - eine Band aus Kindern der Wendejahre. Gegründet, als sich in Berlin die Energie der aufgebrochenen Katakomben zu einem neuen Strom der Melodien sammelte, hat das radikaldemokratische Kollektiv aus Profis und Amateuren überlebt und spielt weiterhin zum Tanz der Verhältnisse auf. Durch Andreas Dresens Film ,Halbe Treppe" bekannt geworden, pflegen die Hippies polyphone Anarchie: Weltmusik heißt für sie Folk-Walzer, Schlager-Tango, Hillbilly-Klezmer und vieles mehr. Auch auf Zahlen lassen sie sich ungern festlegen. Mal swing-funkt eine wilde 13, aber manchmal rocken auch 30 Musiker die Säle zwischen Austin/Texas, China und Dithmarschen. Angefangen hat alles 1995 als reines Spaßprojekt in der Berliner Alternativszene. Mit Spielfreude, Experimentierlust und Humor spielen die Musiker auf vielen Instrumenten ihre mitreißende Mixtur. Dass sie mit diesem Konzept einmal in den Tempeln der Hochkultur landen könnten, hätten sie selbst nie gedacht. Die Musik der Hippies begeistert nicht nur die heute teils gesetzt, teils wütend-bange Generation, die mit ihnen vor fast 25 Jahren zu träumen begann, sondern auch junge Fans. 17 Hippies revisited
Sonntag 20:05 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

WDR5

Liederlounge

Barth RoemerKölner Kleinstbesetzung (1) Klein, aber fein ist dieser Singer/Songwriter-Treff in einer Kölner Veedelskneipe. Das Duo Barth Roemer holt große Namen und Geheimtipps auf die Bühne, diesmal den hochpolitischen Hamburger Liedermacher Kai Degenhardt. Eine musikalische Kleinkunstreihe von Astrid Barth und Philipp Roemer mit Kai Degenhardt Aufnahme vom 26. Oktober aus dem Gasthaus im Viertel, Köln Wiederholung: 18.11. 05.03 Uhr Wiederholung: 22.11. 22.04 Uhr
Sonntag 21:04 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren

Deutschlandfunk Kultur

Literatur

Open MikeHöhenflüge der Jungen Das Wettlesen beim Open Mike im Berliner "Heimathafen Neukölln" Von Mechthild Lanfermann Der Open Mike ist für viele junge Schreibende der erste Schritt in die literarische Öffentlichkeit.
Sonntag 22:03 Uhr

Zum ProgrammReinhörenTermin

Reservieren