Jazz-Neuerscheinungen

ARD Radiofestival 2019

ARD Radiofestival 2019 Das ARD Radiofestival 2019 unter der Federführung des hr bietet bundesweit vom 20. Juli bis 14. September täglich ab 20.00 Uhr allerbeste Sommer-Radio-Unterhaltung aus neun ARD-Kulturprogrammen und ganz Europa. Quartett Hütte
Freitag, 23:30 Uhr auf rbb Kultur
(Bild: rbb/Dovile Sermokas)
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Tagestipp

Klangkunst

Knallfunken Von Raviv Ganchrow Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2019 Länge: ca. 54"30 (Ursendung) Bei Hochspannung kommt es zu Funkenbildung. An den Blitzableitern der Funkstation Nauen empfängt Raviv Ganchrow Impulse weit entfernter Gewitter, wandernder Kraniche und schwärmender Bienen. Bei Hochspannung kommt es zu Funkenbildung. Dieses physikalische Gesetz ist Vorrausetzung für die drahtlose Kommunikation. Man könnte daher sagen: Die Bezähmung von Blitzen läutet die Geburtsstunde des Radios ein. Das Hörstück "Knallfunken" nutzt Miniaturblitze, um Funkenbildungen hörbar zu machen. An den Blitzableitern der Funkstation Nauen empfängt Raviv Ganchrow Impulse weit entfernter Gewitter. Das Hörstück gleicht einem Schaltkreis aus spannungsgeladenen Spulen, funkenprühenden Kupferverbindungen, tropischen Gewittern, wandernden Kranichen, schwärmenden Bienen, Gegenden in Zentralasien und Südamerika, ionosphärischen Brechungen und Herbstwind. "Knallfunken" ist Teil einer Trilogie, die physikalisch-materielle Aspekte der drahtlosen Übertragung erforscht. Raviv Ganchrow, geboren 1972 in den USA, lebt als Künstler und Klangforscher in Amsterdam. In seinen Texten und Klanginstallationen erforscht er die Beziehung von Klang, Raum und Hörerfahrung. Lehrauftrag am Institute of Sonology an der Universität der Künste in Den Haag. Knallfunken
Heute 00:05 Uhr auf Deutschlandfunk Kultur


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Konzerttipp des Tages

Kissinger Sommer

Shop at radio-today.de Ural Philharmonic Orchestra Leitung: Dmitry Liss Solist: Sergej Krylov, Violine Gioacchino Rossini: "La gazza ladra", Ouvertüre; Niccolò Paganini: Violinkonzert Nr. 5 a-Moll; Peter Tschaikowsky: Symphonie Nr. 4 f-Moll Aufnahme vom 28. Juni 2019 Heute zählt es zu den profiliertesten Klangkörpern aus Russland - das Philharmonische Orchester Ural, zu Hause in der fernen Industrie- und Universitätsstadt Jekaterinburg, östlich gelegen von der imaginären Trennlinie zwischen Europa und Asien. Seit fast fünfundzwanzig Jahren ist der Chefdirigent und Künstlerische Leiter des Orchester Dmitri Liss, Jahrgang 1960, einst Schüler und Assistent von Dmitri Kitayenko bei den Moskauer Philharmonikern. Ende Juni gastierten die Musiker vom Ural beim Kissinger Sommer mit der theatralischen, von Opern- und Ballett-Intonationen durchzogenen Vierten Symphonie von Tschaikowsky. Zuvor: Rossinis Ouvertüre "Die diebische Elster" und eines der hyper-virtuosen Violinkonzerte des "Teufelsgeigers" Paganini, an die sich früher nur solche Geiger wie Salvatore Accardo heranwagten. Zu dessen Schülern zählte Sergej Krylow, der in Bad Kissingen die Paganini-Herausforderung annahm. Neben seiner höchst erfolgreichen Solokarriere pflegt der gebürtige Moskauer auch seine Dirigentenlaufbahn als Musikdirektor des Litauischen Kammerorchesters.
Heute 18:05 Uhr auf BR-Klassik


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Hörspieltipp des Tages

Hörspiel "Heimsuchung" (1/2) von Jenny Erpenbeck

Shop at radio-today.de Heimsuchung (1/2) Von Jenny Erpenbeck Mit Paul Herwig, Walter Hess, Peter Fricke, Julia Loibl, Christiane Roßbach, Stefan Wilkening und anderen Komposition: UIrike Haage Regie: Katja Langenbach BR 2009 Kann man Heimat bauen? Ist sie tatsächlich festzulegen auf einen Flecken Erde und den Besitz eines Hauses? Oder ist Heimat die Kindheit in einem anderen Land, die mit Kriegsausbruch für immer verloren ging? Kann Heimat ein Land sein, aus dem man vertrieben wurde? Von der "Heimsuchung" erzählt das zweiteilige Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Jenny Erpenbeck. Über ein Jahrhundert hinweg, von der Kaiserzeit bis in die Nachwendezeit, verfolgt es die Lebenssituationen der wechselnden Bewohner, Nachbarn und Besucher eines Hauses im Brandenburgischen. Die Geschichte Deutschlands bzw. Europas spiegelt sich an dieser Heimstatt. Den Anfangspunkt dieses historischen Reigens bildet ein Großbauer, der sein Waldgrundstück an einem märkischen See verkauft: unter anderem einem Architekten und einem jüdischen Tuchmacher. Der Grund, der stets für die landwirtschaftliche Nutzung und als Mitgift vorgesehen war, wird zu einer Erholungsoase für Berliner Sommerfrischler. Mit großer Liebe zum Detail errichtet der Architekt in den 1920er Jahren für sich und seine Frau ein Sommerhaus. Von den politischen Veränderungen der Nazizeit profitiert er. Dem jungen jüdischen Nachbarn, der seine Familie zurücklässt und emigriert, kauft er sein Erbgrundstück für die Hälfte des Verkehrswertes ab.
Heute 21:05 Uhr auf Bayern 2


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Featuretipp des Tages

radioWissen

Shop at radio-today.de Die Milz Filter für unser Blut Schilddrüse Schaltzentrale für den Stoffwechsel Das Kalenderblatt 23.8.1784 Shitstorm royal: Kaiser Franz Joseph ordnet Sparbegräbnisse an Von Simon Demmelhuber Die Milz - Filter für unser Blut Autorin: Inga Pflug / Regie: Kirsten Böttcher Sie ist etwa 150 Gramm schwer, ihre Idealmaße lauten 4-7-11 und erst wenn sie krank ist, spüren wir sie: die Milz. Sie liegt im linken Oberbauch unter dem Rippenbogen und grenzt an den Magen, das Zwerchfell und die linke Niere. Sie speichert und vermehrt unsere weißen Blutzellen und filtert rote Blutkörperchen aus dem Blut, wenn diese alt sind und ausgedient haben. Die Milz ist somit ein wichtiges Organ des Immunsystems - und doch können wir ohne sie leben. Aber wollen wir das? Immerhin wurde das Organ schon in der römischen Antike als Quelle des Lachens gesehen. Und für die Chinesische Medizin sorgt die Milz dafür, dass genügend "Qi und Xue" als Grundlagen der nachgeburtlichen Existenz vorhanden sind. Schilddrüse - Schaltzentrale für den Stoffwechsel Autorin: Christiane Seiler / Regie: Martin Trauner In Alpentälern gab es noch vor einhundert Jahren ein Krankheitsbild, das in Mitteleuropa mittlerweile ausgestorben ist: den Kretinismus. Mit diesem Syndrom geborene Kinder zeigten Symptome wie Missbildungen, Fettleibigkeit oder Sprachstörungen, zurückzuführen auf Jodmangel und fehlendes Schilddrüsenhormon. Aber wie arbeitet eigentlich die Schilddrüse? Sie ist ein kleines Organ, zentral wichtig für sämtliche Stoffwechselfunktionen. Störungen können vielfältige Krankheitsbilder hervorrufen, deshalb wird seit der Entdeckung der Schilddrüsenhormone über ihre Biosynthese geforscht, um den rätselhaften und aufwendigen Prozessen im Stoffwechsel auf die Spur zu kommen und neue Diagnose- und Behandlungsmethoden zu entwickeln. Neue Erkenntnisse gibt es für die Rolle essentieller Spurenelemente wie Selen und Eisen bei der Hormonbiosynthese. Auch den Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse ist man weiter auf der Spur. Und der Frage, warum Frauen von solchen Erkrankungen häufiger betroffen sind als Männer. Moderation: Yvonne Maier Redaktion: Matthias Eggert
Heute 09:05 Uhr auf Bayern 2


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WDR4: ARD Hitnacht WDR5: Neugier genügt MDR KULTUR: Das ARD-Nachtkonzert (IV) Bayern 2: BR-Heimatspiegel BR-Klassik: Das ARD-Nachtkonzert (IV) Deutschlandfunk: Nachrichten Antenne Düsseldorf: Die Nacht Antenne Bayern: Guten Morgen Bayern 94,3 rs2: Gerlinde Jänicke and Friends WDR2: WDR 2 Der Morgen Bayern 3: Die Ferien-Frühaufdreher Eins Live: 1LIVE mit Olli Briesch und dem Imhof

Neuester Podcast

Domenico Manuel Caetano, Hochstapler (Todestag 23.08.1709)

Wenn's ums schnelle Geld geht, machen es Wunschdenken und Gier Betrügern schon immer leicht. Vor 300 Jahren, im Barock, nutzten Goldmacher wie Domenico Emanuele Caetano diese menschlichen Schwächen aus - als Alchemisten getarnt. Autor: Wolfgang Burgmer.
WDR 2


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Solea (2/2)

Bild: imago stock&people Die Mafia schlägt zu. Ihre Killer eliminieren jeden, der sich mit Fabio Montale bei seiner Suche nach der Journalistin Babette Bellini in Verbindung setzt. Die zuständige Kommissarin Hélène Pesseyre bittet ihn um Zusammenarbeit, damit das Morden endlich ein Ende hat. Doch Fabio vertraut niemandem mehr bei der Polizei. Er sucht allein weiter. In einem atemberaubenden Finale stößt er an seine Grenzen und geht den Weg, der ihm schon lange vorgezeichnet ist.
(Bild: imago stock&people)
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