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06.00 Uhr
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06.04 Uhr
WDR 3 am Feiertag

Fanny Hensel: Andante aus "4 Lieder", op. 2 für Klavier; Sophie Pacini Johann Gottlieb Janitsch: Quadro G-Dur für Blockflöte, Oboe, Violine und Basso continuo; Ensemble 1700, Leitung: Dorothee Oberlinger Carl Philipp Emanuel Bach: Sinfonie A-Dur für Streicher und Basso continuo; Ensemble Resonanz, Leitung: Riccardo Minasi Joseph Fiala: Konzert C-Dur, in der Ausführung mit Englischhorn und Orchester; Albrecht Mayer; Kammerakademie Potsdam Giacomo Meyerbeer: Pas de cinq, aus "Robert le diable", Divertissement; Orquestra Simfònica de Barcelona i Nacional de Catalunya, Leitung: Michal Nesterowicz

07.00 Uhr
WDR aktuell

07.04 Uhr
WDR 3 am Feiertag

Samuel Scheidt: Jauchzet Gott, alle Land, Geistliches Konzert für fünfstimmigen Chor und Basso continuo; Vox Luminis, Leitung: Lionel Meunier Johann Sebastian Bach: Konzert Nr. 2 F-Dur, BWV 1047 für Trompete, Oboe, Blockflöte, Violine, Streicher und Basso continuo "Brandenburgisches Konzert Nr. 2"; Berliner Barock Solisten, Leitung: Reinhard Goebel Paul Dessau: Klavierstück über B-A-C-H; Steffen Schleiermacher, Klavier Paul Dessau: Suite für Altsaxofon und Klavier; Annegret Tully, Saxofon; Steffen Schleiermacher, Klavier Carl Heinrich Graun: Apollo amante di Dafne, Kantate für Sopran, Streicher und Basso continuo; Hannah Morrison, Sopran; Main-Barockorchester Johann Georg Ebeling: Du meine Seele, singe für Singstimme und Klavier; Andreas Weller, Tenor; Götz Payer, Klavier Johann Pachelbel: Toccata C-Dur; Dieter Glös an der Wagner-Orgel der Marienkirche, Angermünde Johann Sebastian Bach: Messe G-Dur, BWV 236 für Soli, Chor, Bläser, Streicher und Basso continuo; Dorothee Mields, Sopran; Benno Schachtner, Countertenor; Benedikt Kristjánsson, Tenor; Tobias Berndt, Bass; Gaechinger Cantorey, Leitung: Hans-Christoph Rademann Darin: 07:50 Kirche in WDR 3 Choral Georg Röwekamp, Jerusalem/Essen

08.30 Uhr
WDR 3 Lebenszeichen

Farbe bekennen - Alltagsrassismus in Deutschland Von Susanne Babila

09.00 Uhr
WDR aktuell

09.04 Uhr
WDR 3 Klassik Forum

Mit Michael Stegemann Joseph Haydn: Variationen über die Hymne "Gott erhalte Franz, den Kaiser", Hob III:77, Transkription aus dem 2. Satz des Streichquartetts Hob III:77; Andreas Staier, Hammerklavier Hanns Eisler: Nationalhymne der DDR; Holger Falk, Bariton; Steffen Schleiermacher, Klavier Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 4 e-Moll, op. 98; Wiener Philharmoniker, Leitung: John Barbirolli Verschiedene: Jüdische Chronik, auf Texte von Jens Gerlach; Anna Barová, Alt; Vladimir Bauer, Bariton; Ekkehard Schall und Hilmar Thate, Sprechstimme; Rundfunkchor Leipzig; Rundfunk-Sinfonieorchester Leipzig, Leitung: Herbert Kegel Franz Schubert: An die Freude, D 189; Christoph Prégardien, Tenor; Arnold Schönberg Chor, Leitung: Erwin Ortner Ludwig van Beethoven: Finale aus der Sinfonie Nr. 9 d-Moll, op. 125; Leon McCawley und Ashley Wass, Klavier Franz Liszt: Vereins-Lied; Saint Ephraim Male Choir, Leitung: Tamás Bubnó Joseph Haydn: Streichquartett C-Dur, op. 76,3, Hob III:77 "Kaiserquartett"; Quatuor Mosaïques Christof Stählin: Kaiserquartett und Deutschlandlied; Christof Stählin

12.00 Uhr
WDR aktuell

12.04 Uhr
WDR 3 Kulturfeature

Vom guten Leben Eine sächsische Rudererfahrung Von Ulrike Bajohr Zwei Wanderruderer auf der Elbe: eine besondere Flussreise von der tschechischen Grenze bis zur Stadt Torgau in Nordsachsen. Was ist ein gutes Leben? Wenn Wollen und Müssen, Dürfen und Können in eins fallen! Der Plan ist: Das gute Leben anderer zu suchen, indem man selber gut lebt. Indem zwei zum Beispiel ihre Lieblingssportart betreiben und das Glück, das sie dabei begleitet (jedenfalls meistens) dazu nutzen, anderen gute Laune zu machen. Sie zum Erzählen zu animieren. Fröhlich freiwillig vorurteilsfrei. Das ist wichtig, denn die zwei sind nicht nur Wanderruderer, sondern auch "Lügenpresse"-Vertreter auf Exkursion in einer besonders schönen, besonders geliebten und besonders geschmähten Gegend: auf und an der Elbe in Sachsen - von Deutschkilometer Null bis 144. Von der tschechischen Grenze bis Torgau. Geschichten tun sich auf, vom Wollendürfenkönnenmüssen. Im Glauben, beim Schreiben, beim Weinbau und Vereinegründen. Im Kampf gegen Krebs und das schlechte Image einer Kleinstadt. Beim Helfen, Lieben, Angeln, Fliegen und Schimpfen. Beim Rudern und Sächsisch Sprechen. Wobei das mit dem Können so eine Sache ist: Im Rudern hat der Steuermann die Nase vorn. Die Schlagfrau ist vielleicht im Wollen etwas stärker - und im Dialekt. Sie kommt aus Sachsen. Der Wessi, der im Boot das Sagen hat, scheitert an der Mundart, so sehr er auch will. Aber er muss ja nicht, er darf. Produktion: DLF 2017 Wiederholung: So 15.04 Uhr

13.00 Uhr
WDR aktuell

13.04 Uhr
WDR 3 Persönlich mit Götz Alsmann

15.00 Uhr
WDR aktuell

15.04 Uhr
WDR 3 Musikporträt

Im Zangengriff der Geschichte - Der Kalte Krieg und die Musik Von Felix Eichert Am Anfang ist das Chaos. Als der gemeinsame Feind besiegt ist, bricht die Koalition zwischen den USA und der Sowjet-Union auseinander. Die beiden Großmächte konkurrieren auch auf kulturellem Gebiet, und es beginnt ein Wettrüsten der Töne und Klänge. In der DDR hat der Parteifunktionär, Komponist und Musikwissenschaftler Ernst Hermann Meyer die Musik für einige Jahre fest im Griff. Selbst gestandene Persönlichkeiten wie Paul Dessau und Hanns Eisler kommen kaum gegen ihn an. Im Westen suchen Vorkämpfer wie Herbert Eimert und Karlheinz Stockhausen nach dem Klang der Freiheit - mit staatlicher Subventionierung und Apparaten, die ursprünglich militärischen Zwecken dienten. Und der Congress for Cultural Freedom bemüht sich mit der Unterstützung des CIA, die Intellektuellen auf seine Seite zu ziehen. Die Gegensätze zwischen den Vorstellungen von zeitgemäßer Musik könnten kaum dramatischer sein. Auch in der Bundesrepublik entsteht dabei ein geistiges Klima, in dem es Andersdenkende schwer haben. Und über allem schwebt die existenzielle Bedrohung durch die Atombombe. Produktion: WDR 2020

16.00 Uhr
WDR aktuell

16.04 Uhr
WDR 3 Lesung

Zelda Fitzgerald: Himbeeren mit Sahne im Ritz

17.00 Uhr
WDR aktuell

17.04 Uhr
WDR 3 Vesper I

Gebete des Franz von Assisi Die 1. Vesperstunde ist Franz von Assisi gewidmet, den die evangelische und katholische Kirche am 3. bzw. 4. Oktober feiert. Franz von Assisi stammte aus einer reichen Kaufmannsfamilie, hat aber auf sein Erbe verzichtet und in absoluter Armut gelebt. Als Wanderprediger ist er unter¬wegs gewesen, um seinen Glauben in die Welt zu tragen und die Menschen davon zu überzeugen, nur mit dem Allernotwendigsten zu leben. Mit den vielen jungen Männern, die sich ihm angeschlossen haben, gründete er eine Armutsbewegung, aus der später der Franziskanerorden wurde. Der heilige Franz von Assisi hat zahlreiche Gebet verfasst. Sein berühmter "Sonnengesang" wurde im Mittelalter als so genannte Laude vorgetragen. Die "Quatre petites prières de Saint François d'Assise" von Francis Poulenc beruhen ebenfalls auf Gebeten des Heiligen. Und auch in Charles Gounods Oratorium "Saint François d'Assise" steht der betende Franz von Assisi im Mittelpunkt. Das Werk galt lange als verschollen und ist erst 1996 wiederentdeckt worden. Traditional: Canticum creatorum, Sonnengesang des Franz von Assisi; Altramar Francis Poulenc: Quatre petites prières de Saint François d'Assise, 4 Motetten für Männerstimmen a cappella; ensemble amarcord Charles Gounod: Saint François d'Assise, Oratorium für Tenor, Bariton, Chor und Orchester; Stanislas de Barbeyrac, Tenor; Florian Sempey, Bariton; Accentus; Orchestre de Chambre de Paris, Leitung: Christophe Grapperon

17.45 Uhr
WDR 3 ZeitZeichen

3. Oktober 2010 - Deutschland zahlt die letzte Rate an Reparationen für den Ersten Weltkrieg Von Marko Rösseler Es ist eine lange Geschichte: 92 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zahlt Deutschland die letzte Rate für seine Kriegsschulden. So spät? Nun, zwischenzeitlich wurde nichts bezahlt, und hätten sich Bundesrepublik und DDR nicht vereinigt, so wären auch diese Schulden verfallen. Wer soll das verstehen? Die finanzielle Wiedergutmachung für den Ersten Weltkrieg ist ein kompliziertes und zugleich höchst umstrittenes Geschichtskapitel. Es beginnt mit dem Eingeständnis der deutschen Alleinschuld am Beginn und an den Schäden dieses Krieges. Die sich daraus ableitenden Reparationsforderungen sind so gigantisch, dass der jungen Weimarer Republik finanziell die Luft abgeschnürt wird. Die Besetzung des Ruhrgebietes ist eine Folge, indirekt auch die Inflation, die das Volk um sein Erspartes bringt. Damit einher geht das Erstarken der Mächte, die den Versailler Vertrag für Null und Nichtig erklären möchten - allen voran Adolf Hitler und seine NSDAP. Aber tatsächlich endet das Kapitel erst mit dieser letzten Rate in Höhe von 200 Millionen Euro, gezahlt am Tag der Deutschen Einheit, 20 Jahre nach der Wiedervereinigung an... - ja an wen eigentlich? Wer bekam die letzte Rate? Das ist nur ein Geheimnis dieser langen, langen Geschichte.

18.00 Uhr
WDR aktuell

18.04 Uhr
WDR 3 Vesper II

"El Maestro Capitán" - Musik von Matheo Romero Der zweite Vesperteil mit Musik der spanischen Hofkapelle ,Capilla flaminca' und ihres Leiters Matheo Romero zu Beginn des 17. Jahrhhunderts. Franko-Flämische Musiker sind in der Renaissance eine Art ,Exportschlager'. Ihre Kunst der Kontra¬punktik ist en vogue an den Höfen in ganz Europa. Und so nimmt auch der spätere Kaiser Karl V. ,seine' flämischen Musiker mit nach Spanien, als er dort König wird. Diese flämische Kapelle, die "Capilla flamenca", wird zu einer musikalischen Institution, die auch noch seine Nachfolger mit Leidenschaft weiter betreiben. Im Jahr 1585 wird auch der kleine, 10-jährige Matthieu Rosmarin aus Lüttich dorthin exportiert und in diesem Umfeld musikalisch exzellent ausgebildet. Unter seinem späteren hispanisierten Namen, Matheo Romero, macht er hier Karriere und wird zum gefeierten Leiter dieses Ensembles, den man europaweit auch ehrenvoll "El Maestro Capitán" nennt. Matheo Romero: Entre dos mansos arroyos, Romanze; Cappella Mediterranea; Ensemble Clematis, Leitung: Leonardo García Alarcón Matheo Romero: Hermosas y enjojadas; Ensemble Clematis, Leitung: Leonardo García Alarcón Matheo Romero: Caiase de un espino, Romance a 4; Cappella Mediterranea; Ensemble Clematis, Leitung: Leonardo García Alarcón Pablo Bruna: Tiento lleno de 6. tono sobre Ut Re Mi Fa Sol La; Lydia Maria Blank, Cembalo Juan Blas de Castro: Desde las torres del alma; La Boz Galana Matheo Romero: A quién contaré mis quejas, aus der Sammlung "Cancionero de Munich"; La Colombina, Leitung: Joseph Benet Matheo Romero: Ricos de galas y flores; La Colombina Philippe Rogier: Cançión a 5; Gabrieli Players, Leitung: Paul McCreesh Philippe Rogier: Amour et la beauté; Capella Sancti Michaelis; Currende Consort Philippe Rogier: Cançión (unbetitelt), in der Ausführung mit 2 Kornetten, 2 Schalmeien und 2 Posaunen; Gabrieli Players, Leitung: Paul McCreesh Matheo Romero: Fatigada navecilla, Villancico; Huelgas Ensemble, Leitung: Paul van Nevel Matheo Romero: A la dulce risa del alva; Cappella Mediterranea; Ensemble Clematis, Leitung: Leonardo García Alarcón

19.00 Uhr
WDR aktuell

19.04 Uhr
WDR 3 Hörspiel

Doberschütz und die letzte Staatsjagd (2/2) Von Tom Peuckert Militärverschwörung zum DDR-Ende Frank Doberschütz: Felix Goeser Peter Petruschka: László I. Kish Lutz Vieweg: Thomas Arnold Tanja: Heike Warmuth Irmela: Nadja Engelbrecht Auftraggeber: Uwe Preuss Leutnant: Florian Lukas General: Thomas Gumpert BND-Mann: Richard Barenberg Nina: Valerie Koch Auto-Verleiher in Kreuzberg: Johannes Benecke Rednerin / Journalistin: Susanne Jansen Moderator im TV: Hellmuth Henneberg Regie: Thomas Leutzbach Produktion: WDR 2020 Wiederholung: WDR 5 So 17.04 Uhr

20.00 Uhr
WDR aktuell

20.04 Uhr
WDR 3 Konzert

Mit Nina Heinrichs Das Jahr 1990 im Jazz Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass Aufnahme aus der Kölner Philharmonie Der 3. Oktober wurde im Einigungsvertrag 1990 als Tag der Deutschen Einheit zum Feiertag in bestimmt. 30 Jahre später lassen wir anlässlich dieses Feiertags zur deutschen Wiedervereinigung ein Konzert von Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass aufleben, das der WDR im Jahr 1990 in der Kölner Philharmonie aufgezeichnet hat. Peter Herbolzheimer hat unter anderem mit der Gründung des Bundesjazzorchesters 1988 deutsche Jazzgeschichte geschrieben, das Nachwuchsspitzenensemble genießt noch heute internationale Aufmerksamkeit. Der in Rumänien geborene Posaunist Peter Herbolzheimer war aber schon vorher ein renommierter Big Band Leader, der mit seiner Rhythm Combination & Brass neue Maßstäbe für Big Bands setzte. In den frühen Jahren stand die Big Band für einen ausgeprägten Jazzrock. Am 28. Oktober 1990, im Jahr der Wiedervereinigung, spielte Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass in der Kölner Philharmonie ein energetisches Konzert, das wir anlässlich des Jubiläums der Deutschen Wiedervereinigung aufleben lassen.

22.00 Uhr
WDR aktuell

22.04 Uhr
WDR 3 Open Sounds: Studio Elektronische Musik

Mit Leonie Reineke techné [79]: Sinusitis / nexus [30]: Segmod Der Sinus ist eine mathematische Funktion. Graphisch dargestellt ist er eine endlose, gleichförmige Welle. Und in fast allen Lebensbereichen lassen sich elementare Bewegungsmuster auf ihn zurückführen: Schallwellen, Wasserwellen, Radiowellen, Licht, Röntgenstrahlung und so fort. Eine Sonderposition nimmt der klingende Sinus ein - der Sinuston. In der Natur kommt er nicht vor, er kann ausschließlich künstlich erzeugt werden. Seine Klangfarbe wird oft als steril, neutral, leer oder charakterlos beschrieben. Und trotzdem - oder möglicherweise genau deshalb? - übt der Sinuston eine Faszination auf uns aus. Seit Mitte des 20. Jahrhunderts taucht der Sinuston immer wieder in musikalischen Kontexten auf. Und selbst heute scheint sein Klang, der ebenso zeitlos ist wie er doch starke Assoziationen zur frühen elektronischen Musik hervorruft, Komponistinnen und Komponisten aus unterschiedlichen Bereichen zeitgenössischer Musik zu beeindrucken. In der digitalen Klangsynthese ging es jahrzehntelang darum, zu demonstrieren, wie der Sound akustischer Instrumente mit Mitteln der Technologie nachgebildet werden kann. Mittlerweile allerdings - in einer Zeit, da die Errungenschaften der Digitaltechnik längst einen astronomischen Möglichkeitsraum eröffnet haben - stehen wieder andere Gedanken im Zentrum: so etwa in dem Projekt "Segmod" von Martin Lorenz und Luc Döbereiner. Die beiden Komponisten und Elektronikkünstler betreiben mit ihrem neu entwickelten Syntheseverfahren keine klangliche Mimesis, sondern es geht ihnen um eine computergenerierte Musik "als solche". Gemeinsam haben sie das Non-Standard-Syntheseprogramm Segmod entwickelt, mit dem für jeden Zyklus einer einfachen Wellenform (etwa einer Sinusschwingung) die Frequenz festgelegt werden kann. So erfolgt eine Frequenzmodulation nicht kontinuierlich, sondern pro Zyklus bzw. "segmentiert" - ein Ansatz, der denkbar weit entfernt ist von sämtlichen natürlichen Schwingungsvorgängen. Es entsteht eine Musik, die als genuin "digital" bezeichnet werden kann. Für ihre erste mit Segmod produzierte CD beauftragten Lorenz und Döbereiner sechzehn Komponistinnen und Komponisten, mit dem Programm zu arbeiten. Sie alle entwickelten kurze Stücke, die verschiedene Spielarten des Syntheseverfahrens involvieren. Und trotz der starken Beschränkung, die Segmod mit sich bringt - den Umgang mit lediglich einem Parameter: der Frequenz -, ist eine enorme Bandbreite klanglicher Resultate entstanden; von minimalistischen Rhythmuskompositionen über virtuose Klang(farb)-Artistik bis hin zu rein konzeptuellen Arbeiten. 2019 ist die CD beim Label "Dumpf" erschienen. techné [79]: Sinusitis Mit Stücken von Thomas Ankersmit, Chiyoko Slavnics, Ryoji Ikeda, Ryoko Akama, Sachiko M, Christoph Korn, Hanno Leichtmann, Thomas Stiegler, Hannes Seidl, Synthenphall und Ruth Anderson ab 23:00: nexus [30]: Segmod David Pocknee: Mel Lula Romero: mtrak Veronika Klaus: tschilpkrr Ji Youn Kang: PulSegMod Yota Morimoto: sgmd Martin Lorenz: Frequencies II / Frequencies III Artemi-Maria Gioti: Disjunction Casper Schipper: Don't tell Nyquist Miriam Akkermann: Shadow Hanns Holger Rutz: Légende, Studie Demian Jakob: DO / DO 9 / RE Hadas Pe'ery: The Spectre of Fibonaccism Luc Döbereiner: Keneko David Pirrò: Computational Studies of Entanglement #1

00.00 Uhr
WDR aktuell

00.05 Uhr
Das ARD Nachtkonzert

Übernahme vom: Bayerischer Rundfunk Sergej Prokofjew: Violinkonzert Nr. 1 D-Dur, op. 19; Katrin Scholz; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Leitung: Michael Sanderling Clara Schumann: 3 Romanzen, op. 21; Philippe Graffin, Violine; Claire Désert, Klavier Nikolaj Rimskij-Korsakow: Die Sage von der unsichtbaren Stadt Kitesch und der Jungfrau Fewronia; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Leitung: Myung-Whun Chung Joseph Haydn: Sonate G-Dur, Hob XVI:39; Ekaterina Derzhavina, Klavier Felix Mendelssohn Bartholdy: Rondo brillant Es-Dur, op. 29; Ragna Schirmer, Klavier; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Leitung: Günther Herbig Joaquín Turina: Klavierquartett a-Moll, op. 67; Ensemble Variable Samuel Barber: Toccata festiva, op. 36; Christian Schmitt, Orgel; Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, Leitung: Johannes Wildner ab 02:03: Alexander Borodin: Sinfonie Nr. 2 h-Moll, op. 5; Royal Philharmonic Orchestra, Leitung: Ole Schmidt Luigi Boccherini: Quintett Nr. 5 D-Dur; Pepe Romero, Gitarre; Academy Chamber Ensemble Johann Nepomuk Hummel: Grand Concerto F-Dur; Karl Kolbinger, Fagott; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Leitung: Alexander Brezina Tomás Ludovico da Vittoria: Missa "O quam gloriosum"; King's College Choir, Leitung: Stephen Cleobury Bohuslav Martinu: Doppelkonzert d-Moll; Lukas Maria Kuen, Klavier; Raymond Curfs, Pauke; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Leitung: Mariss Jansons ab 04:03: Erik Satie: Mercure, poses plastiques en trois tableaux, Ballett; Orchestre de Paris, Leitung: Pierre Dervaux Friedrich Kuhlau: Sonate Es-Dur, op. 127; Jens Lühr, Klavier Joseph Ferdinand Timmer: Violinkonzert B-Dur; Andrés Gabetta, Violine; Cappella Gabetta ab 05:03: Tomaso Albinoni: Konzert B-Dur, op. 7,3; Gábor Tarkövi, Trompete; Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Leitung: Radoslaw Szulc John Field: Rondeau A-Dur; Míceál O'Rourke, Klavier; London Mozart Players, Leitung: Matthias Bamert François Devienne: Allegro aus dem Flötenkonzert Nr. 6 D-Dur; András Adorján; Münchener Kammerorchester, Leitung: Hans Stadlmair Robert Schumann: 4 Skizzen, op. 58; Michael Schönheit, Orgel Wolfgang Amadeus Mozart: Allegro aus dem Violinkonzert G-Dur, KV 216; Henning Kraggerud; Norwegian Chamber Orchestra Patrick Doyle: To Thine Own Self Be True, aus "Hamlet"; ein Orchester, Leitung: Robert Ziegler Darin: 02:00, 04:00, 05:00 WDR aktuell