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Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

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Guido von Arezzo Erfinder der Notenschreibung Klang-Speicher Von der Wachswalze zum USB-Stick Das Kalenderblatt 29.9.1995 Die Playstation kommt auf den Markt Von Martin Schramm Guido von Arezzo - Erfinder der Notenschreibung Autor und Regie: Markus Vanhöfer Was wäre unsere Musik ohne Notenschrift? Erst durch sie sind wir in der Lage, Klänge auf Papier festzuhalten, so dass Musik nicht vergessen wird, sondern ein allen Menschen über Generationen zugängliches Kulturgut werden kann. Guido von Arezzo lautet der Name des Mannes, der dies ermöglicht hat, denn er erfand vor 1.000 Jahren die Notenlinien, wie wir sie heute noch verwenden. Guido von Arezzo war Benediktinermönch, Musiker, Musiktheoretiker, ein an den "sieben freien Künsten" geschulter Gelehrter. Auch wenn wir über sein Leben nicht allzu viel wissen, ist der Italiener einer der innovativsten Köpfe unserer Musikgeschichte. So sind auch die Solmisationssilben "do, re mi, fa, so" seine Idee. Klang-Speicher - von der Wachswalze zum USB-Stick Autor und Regie: Martin Schramm 1860 gelingt Edouard-Léon Scott de Martinville eine kleine Sensation. Mithilfe seines "Phonautografs", also einer Art "Schallselbstschreiber", macht er die vermutlich älteste erhaltene Tonaufnahme der Welt. Eine Schweineborste kratzt dabei ein Muster der Luftschwingungen in eine rußgeschwärzte Walze. Der Schall wird sichtbar. Aufnahmen tatsächlich auch wieder abzuspielen, macht dann erst Thomas Edisons Phonograph möglich. Ein Traum der Menschheit wird wahr: den "Klang der Welt" einzufangen, aufzubewahren und auch wiederzugeben. Die Technik entwickelt sich rasant: von der Wachswalze zur Vinylplatte, vom Magnettonband zu CD und USB-Stick, vom Rauschen und Knacken zum glasklaren "Digitalsound". Die "Klang-Speicher" aus der Anfangszeit sind längst historisch geworden und fester Bestandteil unseres kulturellen Erbes. Sie machten es möglich, Musik aus der ganzen Welt zusammenzutragen, aber auch die "Stimmen der Völker" zu erforschen. Sie werfen inzwischen aber auch ganz grundsätzliche Fragen auf: Wie nutzt und verwahrt man "historische" Aufnahmen am besten? Und wem "gehört" der Klang in diesen Aufnahmen eigentlich? Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

10.00 Uhr
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10.05 Uhr
Notizbuch

Schwerpunkt: Familienpolitik aktuell Von Gabriele Knetsch und anderes 11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
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12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
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13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
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14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Buch-Favorit: Jan Böhmermann "Gefolgt von niemandem, dem du folgst" Twitter-Tagebuch Musik-Favorit: PAM PAM IDA, "Frei", Gespräch mit Dagmar Golle Film-Favorit:"David Copperfield - Einmal Reichtum und zurück" von Armando Ianuccis Podcast-Entdecker:Gespräch mit Till Ottlitz Hörbuch-Favorit:"Die Nacht von Lissabon", Erich Maria Remarque Serien-Favorit:Die Netflix-Serie "Ratched" Moderation: Franziska Timmer

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Pina Bausch Revolutionärin des Tanztheaters Anna Pawlowa Meistertänzerin des klassischen Balletts Das Kalenderblatt 29.9.1995 Die Playstation kommt auf den Markt Von Martin Schramm Pina Bausch - Revolutionärin des Tanztheaters Autorin: Katharina Hübel / Regie: Frank Halbach Pina Bausch selbst hätte sich vermutlich nicht als Revolutionärin bezeichnet. Vielmehr als Suchende. Bis zu ihrem Tod im Jahr 2009 suchte sie als Begründerin und Choreographin des Tanztheaters Wuppertal beständig mit ihrem Ensemble nach authentischen, unverbrauchten Bewegungen, neue Formen für choreographierte Emotionen. Um diese zu finden, stellte Pina Bausch ihren Tänzern in intensiver, langwieriger Probenarbeit Fragen. Die Tänzer konnten antworten - mit Worten oder Bewegungen. Damit hob Pina Bausch die Hierarchien auf, die es bis dahin in Tanzkompanien gab, machte ihre Tänzer zu Mitgestaltern. Die Wirkung beim Publikum in den frühen Siebziger Jahren, das klassisches Ballett erwartete: verheerend. Tänzer humpelten hüstelnd über die Bühne - Kunst konnten darin erstmal wenige erkennen. Pina Bausch hatte zunächst im Ausland großen Erfolg, wurde weltweit als Geheimtipp gehandelt. Bis auch in Deutschland Pina Bausch und ihre charismatischen Tänzer zum Publikumsmagnet wurden - und es schließlich schwierig bis unmöglich wurde, überhaupt Karten für eine der Vorstellungen zu ergattern. Pina Bausch erzählte von den Menschen in ihrer Verschiedenheit. Ihr Ensemble war dementsprechend bunt zusammengewürfelt mit kleinen Männern, großen Frauen, Tänzern jeder Hautfarbe, jeden Alters. Und doch verband sie alle eines: die universelle Sprache der Gefühle. Anna Pawlowa - Meistertänzerin des klassischen Balletts Autorin: Julia Smilga / Regie: Eva Demmelhuber An der Sankt Petersburger Kaiserlichen Ballettschule wollte man sie zuerst nicht, denn Anna Pawlowa war zu zierlich. Damals hatten Tänzerinnen akrobatisch zu sein. "Besenstiel" war Pawlowas Spitzname in der Ballettschule. Ständig kämpfte sie mit einem schwachen Rücken und für den Spitzentanz scheinbar ungeeigneten Füßen. Dass aus dem "hässlichen Entchen" der schönste Schwan aller Zeiten werden sollte, ahnte anfangs niemand. 1905 schrieb der Choreograf Michail Fokin das Tanzsolo des sterbenden Schwans speziell für die Tänzerin. Es dauerte gerade einmal drei Minuten - doch jene melodramatische Interpretation Pawlowas wurde weltberühmt. Von nun an ging ihr Name um die Welt. Durch Gastauftritte in Europa ab 1908 wurde sie international bekannt und als Sergej Djagilew 1909 "Les Ballets Russes" in Paris gründete, übernahm Anna Pawlowa die führenden Rollen. Pawlowa war auch die erste Tänzerin, die auf eine Welttournee ging, sie begeisterte mit ihren Auftritten in den USA, Mexiko, Venezuela, Indien, Australien und Neuseeland. In Neuseeland entstand auch ihr zu Ehren das berühmte Dessert "Pavlova" - eine mit Sahne und Früchten gefüllte Torte aus einer Baisermasse. So leicht, wie die Tänzerin selbst. Moderation: Kristina Thiele Redaktion: Andrea Bräu

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung um 22.05 Uhr

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Sport im Alter Wie sich Senioren richtig fit halten Von Jenny von Sperber Der Vierer gleitet über den See, im Gleichklang werden die Blätter kräftig durchs Wasser gezogen. Die Ruderer sehen fröhlich aus, gesund und gut trainiert. Allerdings nicht mehr ganz jung: Sie sind alle über 80. Hat der Sport die Senioren so gesund gemacht? Seit Jahrzehnten versuchen Wissenschaftler herauszufinden, ob Sport alte Menschen gesund halten kann. Immerhin gilt Bewegungsmangel als eine der wichtigsten Ursachen für chronische Krankheiten in Industrienationen. Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt deshalb für Menschen über 65 Jahren, pro Woche mindestens zweieinhalb Stunden körperlich aktiv zu sein. Aber welche Zipperlein tauchen unweigerlich irgendwann auf, weil der Körper eben älter wird, und welche lassen sich mit Sport verhindern? Kann Sport den biologischen Alterungsprozess wirklich verlangsamen? Und wenn ja, was genau hilft im Alter am besten: Krafttraining? Ausdauer? Tatsache ist, dass heute immer mehr Menschen in Deutschland Sport treiben. Und die Altersgruppe, in der die meisten Neueinsteiger gezählt werden, ist die der Menschen über 65. Das ist gut, denn aktuelle Forschungsergebnisse zeigen: Sport macht auch im hohen Alter noch gesund. Vorausgesetzt, man geht ihn richtig an. Redaktion: Hellmuth Nordwig

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung: Knobeln, tüfteln, erfinden Elke Dillmann im Gespräch mit anrufenden Kindern und Monika Dreykorn, Leiterin des Museums Industriekultur Nürnberg Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!) Mal kurz mit dem Auto oder dem Fahrrad irgendwo hin fahren, mal schnell jemanden anrufen - machen wir einfach so. Aber irgendjemand hat diese Dinge, die so selbstverständlich zu unserem Leben gehören, irgendwann mal erfunden. Wer war das? Wie kommen Menschen auf neue Ideen? Was habt ihr schon erfunden? Oder was müsste endlich mal erfunden werden? Darüber reden wir - mit euch und mit Monika Dreykorn, Leiterin des Museums Industriekultur Nürnberg, wo zur Zeit die Mitmach-Ausstellung "Die Tüftelgenies. Geniale Erfindungen, spannende Tüfteleien und verrückte Geistesblitze" läuft.

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Nubi, das Wolkenschaf Wollblumen Von Ulrike Klausmann Erzählt von Stefan Merki Nubi, das Wolkenschaf (2/5): Wollblumen Nubi macht einen Ausflug auf die Erde. In Island entdeckt sie einen Elfenhügel mit seltsamen Blumen.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Alexandra Martini und Tobias Ruhland Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Können Sie uns hören? Ein Gespräch über die vermeintliche und tatsächliche Offenheit unserer Kultureinrichtungen mit Ella Steinmann, Agentin für Diversitätsentwicklung und Björn Bicker, Theaterregisseur, diskutiert Thomas Kretschmer Keine Theaterintendantin, kein Chefdirigent, keine Museumsleiterin und auch kein Bibliotheksdirektor ist in diesem Land angetreten ohne das Versprechen, möglichst alle Menschen und auf jeden Fall ein diverses Publikum erreichen zu wollen. Gerade die Theater dieses Landes nehmen den Wunsch nach Vielfalt ernst, von der Spielplangestaltung bis zu den Neubesetzungen im Ensemble. Kaum ein Regisseur und kaum eine Dirigentin kommt heute noch groß raus, wenn er oder sie nicht ihre eigene Rolle in allen Dimensionen der Diversität hinterfragen. Ist unsere Kulturlandschaft deswegen tatsächlich auch wirklich inklusiv und divers? Erreicht die Kultur die Menschen, die sie erreichen will - oder nur die, die ihre Werte sowieso schon teilen? Predigen die Kulturschaffenden trotz aller Anstrengungen vielleicht nur zu den ohnehin schon Bekehrten? Darüber wollen wir in dieser neuen Ausgabe der Diskussionsendung "Mehr Ideen wagen!" im Nachtstudio diskutieren. So barrierefrei und divers das im Medium Radio nur möglich ist.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

In dieser Novelle schildert der österreichische Schriftsteller die Begeisterung des erblindeten Ökonomierates Herwarth für die herrlichsten Blätter Rembrandts, Dürers und Mantegnas, die er jahrelang gesammelt hat. Als der Berliner Antiquar R., dessen Kunde Herwarth war, den passionierten Sammler besucht, stellt er fest, dass man den alten Mann um seine kostbare Sammlung gebracht hatte. Danach nehmen die Detektive von nemo ihre literarischen Ermittlungen auf. .

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Wiederholung von 16.05 Uhr

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 30.9.1960 - US-Sender strahlt die erste Folge "The Flintstones" aus

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Klaus Ospald: "Entlegene Felder III", Más raíz, menos criatura (Markus Bellheim, Klavier; Singer Pur; Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks: Peter Rundel); Jürgen Schmitt: "Helena-Tableau I" (Susanne Pfitschler-Schmitt, Sopran; Jürgen Schmitt, Elektronik); Joachim F. W. Schneider: "Tenebrae" (Judith Arens, Sopran; Ensemble für Neue Musik - Hochschule für Musik Würzburg: András Hamary); Claus Kühnl: "STRAHL" (Niklas Liepe, Violine; Gabriel Schwabe, Violoncello; Bayerisches Kammerorchester Bad Brückenau: Hannes Krämer)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Joseph Haydn: Symphonie Nr. 104 D-Dur (Orchestra della Svizzera Italiana: Howard Shelley); Carl Philipp Emanuel Bach: Flötenkonzert G-Dur, Wq 169 (Emmanuel Pahud, Flöte; Kammerakademie Potsdam, Cembalo und Leitung: Trevor Pinnock); Ludwig van Beethoven: Bläseroktett Es-Dur, op. 103 (Mozzafiato); Leos Janácek: Suite (Julia Desbruslais, Violoncello; Jupiter Orchestra: Gregory Rose); Richard Wagner: "Götterdämmerung", Schlussszene und Einzug der Götter in Walhall (Yaara Tal, Andreas Groethuysen, Klavier)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Luigi Gatti: Sextett Es-Dur (Zefiro); Frédéric Chopin: Mazurka a-Moll, op. 17, Nr. 4 (Vladimir Horowitz, Klavier); Ignaz Lachner: Concertino (Orchestra della Svizzera Italiana, Oboe und Leitung: Hansjörg Schellenberger)

04.58 Uhr
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