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BR-Heimatspiegel

Mit Volksmusik gut in den Tag

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Magazin am Morgen mit Gedanken zum Tag 6.30 / 7.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr 7.00 / 8.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 7.28 Werbung

08.30 Uhr
kulturWelt

09.00 Uhr
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09.05 Uhr
radioWissen

Hunter S. Thompson und Gonzo-Journalismus Mittendrin statt nur dabei Tom Wolfe Im "Fegefeuer der Eitelkeiten" Das Kalenderblatt 22.9.1986 TV-Serie ALF startet in den USA Von Christian Jungwirth Hunter S. Thompson und Gonzo-Journalismus - mittendrin statt nur dabei Autor: Christian Schaaf / Regie: Martin Trauner Hunter S. Thompson war ein waffenverliebter Choleriker, der gerne wild um sich schoss und auch gerne mal mit Äxten warf. Er war aber auch ein präziser Beobachter des amerikanischen Zeitgeists von Mitte der 1960er bis in die 2000er Jahre hinein. Seine Gesellschaftsreportagen basieren auf Expeditionen zu Sportveranstaltungen, in die Casinos von Las Vegas und auf Tour-Erlebnissen mit Wahlkampf-Kandidaten, die Hunter Stockton Thompson meist unter Drogen- und Alkoholeinfluss beschrieb. Dabei kam ein ganz eigener Journalismus-Stil heraus: Der maximal subjektive Gonzo-Journalismus. Eine Form, die die Grenzen zwischen Journalismus und Literatur ins Wanken bringt. Tom Wolfe - im "Fegefeuer der Eitelkeiten" Autor: Herbert Becker / Susi Weichselbaumer Mehr als zehn Jahre lang war der 1931 geborene Tom Wolfe als Journalist für renommierte Zeitungen wie die Washington Post und die New York Herald Tribune tätig. In den 1960er Jahren begann er, Reportagesammlungen, Essays und andere kurze Texte zu veröffentlichen. Er entwickelte seinen ganz eigenen Stil, indem er journalistische Genauigkeit mit erzählerischen Elementen verband. Dieser Stil, the New Journalism, zeichnet auch Wolfes ersten, im Jahr 1987 erschienenen Roman "Fegefeuer der Eitelkeiten" aus. Er erzählt die Geschichte eines Wall-Street-Brokers, der auf dem Gipfel seiner Karriere beschuldigt wird, einen schwarzen Jugendlichen überfahren zu haben. Zum Verhängnis wird dem erfolgreichen Börsenmakler aber letztendlich nicht eine gerecht urteilende Justiz, vielmehr wird er zum Opfer sensationslüsterner Medien sowie zum Spielball politischer Ranküne. Eigentlicher Protagonist des Romans ist die Stadt New York mit ihren sozialen Extremen. Die intelligente und zugleich unterhaltsame Darstellung der urbanen Gesellschaft des Big Apple hat seit ihrem Erscheinen nichts an Aktualität verloren. Moderation: Christian Schuler Redaktion: Andrea Bräu

10.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

10.05 Uhr
Notizbuch

11.00 Nachrichten, Wetter, Verkehr 11.56 Werbung

12.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

12.05 Uhr
Tagesgespräch

Telefon: 0800 - 94 95 95 5 gebührenfrei E-Mail: tagesgespraech@bayern2.de Internet: www.bayern2.de/tagesgespraech Zeitgleich mit ARD-alpha

13.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

13.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Mittag

13.30 Uhr
Bayern 2-regionalZeit

Getrennte Ausstrahlung in zwei Regionen Aktuelles aus Südbayern Aktuelles aus Franken * *

14.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

14.05 Uhr
Bayern 2-Favoriten

Empfehlungen für Bücher, Musik, Filme und mehr Buch-Favorit: Sylvain Prudhomme, "Allerorten" Musik-Favorit: Bear' s Den & Paul Frith, "Fragments", Gespräch mit Laury Reichart Podcast-Entdecker: "She Loves Tech",Gespräch mit Jasmin Körber Film-Favorit (1): "Über die Unendlichkeit" Hörbuch-Favorit: Victoria Mas, "Die Tanzenden" Film-Favorit (2): "Nackte Tiere" Moderation: Christoph Leibold

15.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

15.05 Uhr
radioWissen am Nachmittag

Expressionismus und Avantgarde Literatur ohne Grenzen? Das Schloss Kafkas rätselhafte Seelenlandschaft Das Kalenderblatt 22.9.1986 TV-Serie ALF startet in den USA Von Christian Jungwirth Expressionismus und Avantgarde - Literatur ohne Grenzen? Autorin: Christine Hamel / Regie: Kirsten Böttcher "Mensch werde wesentlich", ruft Ernst Stadler seinen Zeitgenossen 1914 zu und gibt damit der Sehnsucht der Moderne nach Wandlung des Menschen Ausdruck. Der Expressionismus ist eine Kunstbewegung, die von Anfang an auch in die Gesellschaft wirken will und auf Weltverbesserung durch Kunst setzt. Daher spielen Gedichte, Dramen und Kurzprosa eine ungleich größere Rolle als komplexe Romane. Die Avantgarde hat es eilig, denn auch das Leben - die Technik, der Verkehr, die Arbeitswelt, die Wirtschaft, die Massenmedien nehmen Tempo auf. Schriftsteller und Dichter wie Georg Heym, Else Lasker-Schüler, Gottfried Benn oder Alfred Döblin verbindet auf den ersten Blick nicht viel - der Expressionismus ist eine äußerst disparate Bewegung. Alle vereint jedoch eine Zivilisationsskepsis, die infolge der Hektik und Nervosität der Moderne den Menschen bedroht sieht. Das Schloss - Kafkas rätselhafte Seelenlandschaft Autorin: Julia Devlin / Regie: Irene Schuck Es beginnt wie ein Schauerroman. Ein Fremder - sein Name zusammengestrichen auf seinen Anfangsbuchstaben K. - kommt spätabends in ein Dorf, das im Schnee versinkt. Drohend und unerreichbar über dem Dorf thront das Schloss. Hier residiert Graf Westwest, den niemand je zu Gesicht bekommen hat. K., dessen Vergangenheit im Dunkeln bleibt, sucht ein Auskommen, eine Anstellung als Landvermesser beim Schlossherrn. Doch diese Suche gestaltet sich als ein rastloses Stolpern durch eine verschlossene und feindselige Welt, deren Gesetze K. zu enträtseln, gegen die er zu rebellieren versucht. Franz Kafka begann "Das Schloß" im Januar 1922, gequält von Nervenzusammenbrüchen und gezeichnet von der Tuberkulose, an der er anderthalb Jahre später sterben würde. Der Roman blieb Fragment. Komplex, verwirrend, dämonisch und dabei überwältigend schön und überraschend humorvoll, lässt er seine Leser gleichermaßen ratlos und ergriffen zurück. Moderation: Gabi Gerlach Redaktion: Andrea Bräu

16.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

16.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Andreas Barthelmess, Start up-Unternehmer Wiederholung um 22.05 Uhr Andreas Barthelmess ist Start-Up Unternehmer und politischer Denker. Nach dem VWL-Studium gründete einen Think-Tank, arbeitete als Unternehmensberater und bei der UNO und warnt jetzt vor den disruptiven Folgen der Digitalisierung.

17.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

17.05 Uhr
radioWelt

Magazin am Abend 17.23 Werbung 17.25 Börsengespräch 17.30 Kurznachrichten, Wetter, Verkehr

18.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

18.05 Uhr
IQ - Wissenschaft und Forschung

Smartphones Was die Geräte mit uns machen Von Yvonne Maier Wir haben sie immer und überall dabei: Smartphones. Sie sind Telefon, Messenger, Computer, Fotoapparat, Spielekonsole und Taschenrechner zugleich, um nur ein paar wenige Funktionen zu nennen. Eine derartige Fülle an Anwendungen in einem derart mobilen Gerät versteckt, das gab es noch nie. Das ist sehr praktisch - und zugleich auch beunruhigend. Denn was das Smartphone auch besonders gut kann, ist uns abzulenken, uns zu unterbrechen und unsere Aufmerksamkeit zu lenken. Bei manchen klingelt oder piepst das Smartphone mehrere hundert Mal am Tag. Andere aktivieren das Gerät immer wieder, einfach nur, um zu schauen, ob es etwas Neues zu Sehen oder Lesen gibt. Was macht das Smartphone mit uns? Es verändert unser Zusammenleben und unsere Psyche. Und das sollte uns zu denken geben. Redaktion: Thomas Morawetz

18.30 Uhr
radioMikro

radioMikro Anrufsendung: "Macht Corona dick!" Katrin Waldenburg im Gespräch mit anrufenden Kindern und Sabine Johanntoberens, Diätassistentin und Fachberaterin für Kinderernährung am ZEP, München Telefon: 0800 - 246 246 - 7 (gebührenfrei!) radioMikro Anrufsendung: "Macht Corona dick? - Viele Kinder sollen zugenommen haben, weil sie sich wegen Corona weniger bewegen konnten und die Eltern keine Zeit hatten, gesund zu kochen. Wie ist das bei Euch? Fühlt Ihr Euch fit und gesund, habt Ihr zugenommen? Was bedeutet eigentlich Übergewicht? Und was ist daran schlecht? Wir reden über runde und schlanke Körper und über's Essen. Für Eure Fragen ist eine Expertin zum Thema am Telefon: Sabine Johanntoberens, Diätassistentin und Fachberaterin für Kinderernährung am ZEP (Zentrum für Ernährungsmedizin und Prävention am Krankenhaus Barmherzige Brüder in München)."

18.53 Uhr
Bayern 2-Betthupferl

Zeitreise zu viert Zahn-Spangen und Zahn-Zangen Von Cee Neudert Erzählt von Teresa Rizos Zeitreise zu viert (2/5): Zahn-Spangen und Zahn-Zangen Bei ihrer Zeitreise landen die vier Kinder diesmal im Mittelalter und wollen herausfinden, ob es da schon Zahnspangen gab.

19.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

19.05 Uhr
Zündfunk

Mit Alexandra Martini und Robias Ruhland Diese Sendung zum Nachhören unter: www.bayern2.de/zuendfunk

20.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

20.05 Uhr
Nachtstudio

Angst und Lust Wie Pop von der Einsamkeit erzählt Von Jens Balzer Einsamkeit: Das ist ein Gefühl, das in der Krise der letzten Monate viele Menschen ergriffen hat. Isolation: Das ist der Zustand, der das gesellschaftliche Leben regiert. Müssen wir Angst davor haben? Muss dieser Zustand uns quälen? Oder können wir Einsamkeit und Isolation nicht auch genießen? In der Popmusik der letzten Jahrzehnte wurde diese Frage immer wieder gestellt. Wie kein anderes Medium vermag Pop vereinzelte Menschen zu Kollektiven zu verbinden - und feiert doch zugleich die Vereinzelung als einzig wahres Dasein im Widerstand gegen die falschen Verhältnisse. Schon immer hat Pop solchen Menschen eine Stimme geliehen, die sich fremd und vereinzelt fühlen in der Welt, in die sie geboren wurden. Pop kann dabei helfen, weniger einsam zu sein - etwa: indem er neue Gemeinschaften stiftet mit anderen, die sich ebenso isoliert fühlen wie man selbst. Die Hippies der Woodstock-Generation fanden ihr Glück in der Hitze des Kollektivs, im vermeintlichen Aufbruch der "beautiful people" (Melanie) in eine bessere Welt. Die Postpunks der Achtzigerjahre fühlten sich hingegen am wohlsten in der "Isolation" (Joy Division) und besangen die "Eiszeit" (Ideal). Auch die neueste Generation des Post-Internet-Pop kennt unendliche Möglichkeiten zur Vernetzung mit Gleichgesinnten und zur stetigen Neuerfindung des eigenen Selbst - und kann doch dem Isolationsgefühl nicht entkommen, das dem Mangel an authentischer Nähe in der digitalisierten Kultur entspringt. Von den Isolationsgefühlen der Gegenwart schlägt dieser Essay einen weiten Bogen zurück in die Geschichte des Pop und versammelt Stimmen und Klänge, Posen und Positionen der Einsamkeit. Dabei zeigt sich, dass die Angst vor der Isolation und die Lust an ihr immer schon dialektisch ineinander verflochten sind. So ist Pop ein getreuer Spiegel jener widersprüchlichen Gefühle, mit denen wir die Krise der Gegenwart erleben und zu überleben versuchen.

21.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

21.05 Uhr
radioTexte am Dienstag

Ein Dorf im Moor in den 50er Jahren, ein Bauernhof heute. In ihrem Buch "Bauer, Land. Die Geschichte meines Dorfes im Weltzusammenhang" verknüpft Uta Ruge die Chronik ihres Dorfes mit den welthistorischen Ereignissen, die das Leben der Bauern beeinflusst haben.

22.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

22.05 Uhr
Eins zu Eins. Der Talk

Norbert Joa im Gespräch mit Andreas Barthelmess, Start up-Unternehmer Wiederholung von 16.05 Uhr Andreas Barthelmess ist Start-Up Unternehmer und politischer Denker. Nach dem VWL-Studium gründete einen Think-Tank, arbeitete als Unternehmensberater und bei der UNO und warnt jetzt vor den disruptiven Folgen der Digitalisierung.

23.00 Uhr
Nachrichten, Wetter, Verkehr

23.05 Uhr
Nachtmix

Past Present Future

00.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

00.05 Uhr
Reflexionen

Mit Gedanken zum Tag und Kalenderblatt 23.9.1980 - Bob Marley tritt in Pittsburgh, Pennsylvania, zum letzten Mal auf

00.12 Uhr
Concerto bavarese

Claus Kühnl: "Duplum, Musik des Lichtes und der Finsternis" (Mitglieder des Kammerorchesters Schloss Werneck: Claus Kühnl); Vivienne Olive: "The Dream Gardens" (Annie Gicquel, Klavier); Stefan Hippe: "Eine Nacht in Castle Hill" (Nürnberger Akkordeonorchester Willi Münch: Irene Kauper-Meyer); Holmer Becker: Divertimento (Othmer Müller, Violoncello; Susanna Arzt, Klavier); Gustav Gunsenheimer: Concertino Nr. 1 (Andreas Böcking, Flöte; Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt: Oliver Weder); Wolfram Graf: Vier Lieder nach Gedichten von Hermann Hesse (Barbara Maisch, Sopran; Katrin Flick, Klavier); Cornelius Hummel: Acht Musiken (il capriccio: Friedeman Wezel); Tobias K. Giesen: "... vom Strahlenwind ..." (Ensemble Maderna)

02.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

02.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (II)

Jean-Baptiste Lully: "Le Divertissement Royale" und aus "Le mariage forcé" (Le Concert des Nations: Jordi Savall); Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquartett Es-Dur, KV 493 (Izumi Goto, Klavier; Daniel Gaede, Violine; Karl Suske, Viola; Jürnjakob Timm, Violoncello); Bernhard Heinrich Romberg: Symphonie Nr. 3 C-Dur (Kölner Akademie: Michael Alexander Willens); Ludwig van Beethoven: Quintett, op. 4 (Quintett Chantily); Carl Nielsen: "Saga-drøm", op. 39 (Sinfonieorchester des Dänischen Rundfunks: Herbert Blomstedt)

04.00 Uhr
Nachrichten, Wetter

04.03 Uhr
Das ARD-Nachtkonzert (III)

Peter Benoit: Sinfonische Dichtung e-Moll, op. 43 (Gaby Pas-van Riet, Flöte; SWR Radio-Sinfonieorchester Stuttgart: Fabrice Bollon); Bohuslav Martinu: "Loutky", Buch III (Paul Kaspar, Klavier); William Byrd: "Prelude and Goodnight Ground" (Phantasm: Laurence Dreyfus); Ottorino Respighi: "Antiche danze ed arie", Suite Nr. 2 (Los Angeles Chamber Orchestra: Neville Marriner)

04.58 Uhr
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